Mit dem VfB wurden sie 2007 Meister. Spielen Bayern-Strmer Mario Gomez und Madrids Defensivstratege Sami Khedira knftig zusammen beim FC Chelsea? Unter Trainer Jos Mourinho? Gerchte sprieen.
Autor: SID/EB | 22.05.2013

Sami Khedira und Trainer Jos Mourinho (rechts): Gute Freunde – bald auch beim FC Chelsea in London? Foto: Imgao
Fuball-Nationalstrmer Mario Gomez von Bayern Mnchen steht angeblich auf der Einkaufsliste des Europa-League-Siegers FC Chelsea, und mit ihm womglich auch sein ehemaliger Stuttgarter VfB-Klubkollege Sami Khedira von Real Madrid. Die Londoner sollen bereits eine erste Anfrage an Gomez” Berater Uli Ferber gerichtet haben. “Wir kommentieren gar nichts. Mario konzentriert sich derzeit voll aufs Champions-League-Finale, er fhlt sich wohl in Mnchen und hat dort noch bis 2016 Vertrag”, sagte Oliver Mintzlaff, Geschftsfhrer von Ferbers Unternehmen ferbermarketing. Gomez war bei den Bayern zuletzt nur Strmer Nummer zwei hinter Mario Mandzukic.
Chelsea hatte vor wenigen Tagen eine Transferoffensive fr den Sommer angekndigt, bei der der Klub des Milliardrs Roman Abramowitsch 100 Millionen Euro ausgeben mchte. Englischen Medienberichten zufolge steht Edinson Cavani, Nationalstrmer aus Uruguay vom SSC Neapel, ebenfalls bei Chelsea auf dem Wunschzettel. Chelsea bekommt mit Jos Mourinho in der kommenden Saison aller Voraussicht nach den erfolgreichsten Trainer seiner Vereinsgeschichte zurck. Der 50 Jahre alte Portugiese, zuletzt drei Jahre bei Real Madrid, war schon von 2004 bis September 2007 bei den Blues und gewann dort sechs Titel, mehr als jeder andere Chelsea-Coach.
Mit Mourinhos abzusehender Rckkehr berschlagen sich die Gerchte. Khedira, mit Gomez 2007 beim VfB deutscher Meister, knnte dem Mann, der ihn 2010 mit einem Fnfjahresvertrag zu Real Madrid geholt hatte, an die Themse folgen. Die Ablsesumme wird von Insidern mit rund 25 Millionen Euro taxiert.
Der beschlossene Abschied Mourinhos bei Real Madrid hat auch das Trainer-Karussell in Europa noch einmal beschleunigt und Spekulationen Tr und Tor geffnet. Selbst Bayern-Coach Jupp Heynckes (68), der in der vergangenen Woche nicht zuletzt wegen seines Alters eigentlich eine Fortsetzung seiner Karriere ausgeschlossen hat, ist angeblich nach wie vor ein Kandidat bei den “Kniglichen”, mit denen er 1998 die Champions League gewann. Als Top-Favorit gilt aber der Italiener Carlo Ancelotti, der bei Paris St. Germain bereits um seine Freigabe gebeten hat. Klubchef Nasser Al-Khelaifi hat Ancelotti, der noch bis 2014 beim frisch gekrten franzsischen Meister unter Vertrag steht, aber eine Absage erteilt. Real-Prsident Florentino Perez hat die Hoffnung auf eine Verpflichtung seines Wunschkandidaten aber noch nicht aufgegeben. “Das ist eine Einstellung, mit der wir umgehen mssen. Ich mchte PSG und seinem Besitzer meinen grten Respekt aussprechen”, sagte Perez ohne Groll in Richtung Paris.
Bei Chelsea steht bisher noch Rafael Benitez in der Verantwortung, der seinerseits schon wie Frankreichs Ex-Nationaltrainer Laurent Blanc und Raymond Domenech als mglicher Nachfolger von Ancelotti in Paris gehandelt wird.
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