Jrgen Klopp vergleicht den FC Bayern mit einem James-Bond-Bsewicht. Ihn strt das Verhalten der Mnchner beim Wechsel von Mario Gtze.
Autor: DPA/SID/EB | 22.05.2013

Dortmund bangt noch um den Einsatz von Mario Gtze. Foto: dpa
Die Hysterie vor dem Champions-League-Finale am Samstag wird von Tag zu Tag grer. Whrend sich der FC Bayern noch um einigermaen Normalitt bemhte und ohne ffentlichkeit trainierte, scheint in Dortmund die Nervositt bereits gro zu sein.
Mario Gtze nicht im Mannschaftstraining – so hieen die Schlagzeilen gestern Vormittag. Statt wie angekndigt mit dem Team zu ben, trainierte der 20 Jahre alte knftige Bayern-Profi nach seinem vor drei Wochen im Halbfinal-Rckspiel bei Real Madrid erlittenen Muskelfaserriss im Oberschenkel separat auf einem Nebenplatz hinter einer Sichtblende mit Fitness-Trainer Andreas Schlumberger.
Am Nachmittag trainierte Gtze dann erstmals seit drei Wochen doch wieder mit der Mannschaft – und brach das Training vorzeitig wieder ab. Offensichtlich hatte er wieder Probleme mit seinem Oberschenkel. Um dem Blitzlichtgewitter der Fotographen und den Fragen der wartenden Journalisten zu entkommen, zog sich der Dortmunder Jungstar auf dem Weg in die Kabine sogar das Trikot ber den Kopf.
“Ich wnsche jedem Spieler, dass er an diesem Finale teilnehmen kann”, erklrte derweil Matthias Sammer, der Sportvorstand des FC Bayern. Sein Wunsch klingt fair – und ist gleichwohl eigenntzig. Die Aussage soll unterstreichen, das sich die Bayern in dieser Saison vor nichts und niemandem frchten.
Unterdessen stichelte Borussen-Trainer Jrgen Klopp in einem Interview mit der englischen Zeitung The Guardian Richtung Mnchen. Dort verglich er den FC Bayern mit einem James-Bond-Bsewicht und forderte alle Welt auf, seinem Team die Daumen zu drcken. Verrgert ist der BVB-Coach ber das Verhalten des FC Bayern beim Wechsel von Mario Gtze und beim Pokern um Robert Lewandowski: “Wir sind kein Supermarkt.”