BVB-Boss Watzke
Transfer-Theater um Marco Reus “nervt”
19.08.2014, 07:01 Uhr
| CK, sid, t-online.de
Hans-Joachim Watzke ist genervt von der Diskussion um Marco Reus. (Quelle: dpa)
Dass der FC Bayern dem BVB gerne seinen Star Marco Reus ausspannen würde, ist längst ein offenes Geheimnis. Nachdem sich zuletzt auch Franz Beckenbauer zum Transfer-Wirbel äußerte und betonte, wie gut er sich Reus in München vorstellen könnte, reagiert man in Dortmund zunehmend gereizt. “Es ist ein schönes Gesellschaftsspiel, dass sich jeder dazu äußert”, sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke der “Bild”-Zeitung. “Das nervt! Aber allmählich dürfte auch jeder etwas dazu gesagt haben.”
Zuvor hatte Beckenbauer dem Blatt gesagt: “Wenn man einen Spieler von dieser Klasse bekommen kann, muss man es auch probieren.” Außerdem gehe er fest davon aus, dass Reus von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen und Dortmund mit Ablauf seines Vertrages 2015 verlassen wird.
“Dortmund wird ihn kaum halten können”
Zuvor hatte der Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die Dortmunder verärgert, als er Reus’ Ausstiegsklausel öffentlich auf 25 Millionen Euro beziffert hatte. “Dass den Dortmundern die Diskussion um Reus nicht gefällt, kann ich verstehen”, sagte Beckenbauer dazu, betonte aber: “Die Summe der Ausstiegsklausel dürfte ja kein allzu großes Geheimnis gewesen sein. Die kannte wahrscheinlich jeder Interessent.”
Für Beckenbauer steht deshalb fest: “Wenn Reus 2015 nicht zu Bayern wechselt, wird er vermutlich zu einem anderen internationalen Top-Klub wie Real oder Manchester gehen. Dortmund wird ihn kaum halten können.”
Reus ließ den FCB im Sommer erneut abblitzen
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll der FC Bayern in diesem Sommer bereits zum zweiten Mal bei Reus abgeblitzt sein. Nach der Saison 2011/2012 hatte der FCB erstmals um den Offensivspieler gebuhlt, doch der entschied sich damals für einen Wechsel von Borussia Mönchengladbach zum BVB. Laut der “Süddeutschen Zeitung” und den “Ruhr Nachrichten” kontaktierten die Bayern Reus vor einigen Wochen erneut und kassierten abermals eine Absage.
Kaiser fordert Bayern-Transfer
Beckenbauer bezeichnete es indes als “absolut notwendig”, dass die Bayern nach dem Ausfall von Abwehrchef Javi Martínez (Kreuzbandriss) noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Auch wegen der Personalprobleme und der schwierigen Vorbereitung aufgrund der späten Rückkehr der Weltmeister erwartet Beckenbauer “keinen Bayern-Durchmarsch” in der am Freitag (ab 20.15 Uhr im Live-Ticker von t-online.de) gegen den VfL Wolfsburg startenden Bundesliga-Saison.
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