20.06.2013
Die Kfz-Beschäftigten in Niedersachsen erhalten mehr Geld.
Einigung
Die Kfz-Beschäftigten in Niedersachsen erhalten mehr Geld.
Die Kfz-Beschäftigten in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein erhalten mehr Geld. Laut Mitteilung vom Donnerstag einigten sich der Unternehmensverband des Kraftfahrzeuggewerbes Niedersachsen-Bremen e.V. und die IG Metall auf einen neuen Tarifvertrag. Dieser halte sich “im Wesentlichen an die Vorgaben aus Bayern und Baden-Württemberg”. So steigen die Entgelte für die Mitarbeiter der in der Tarifgemeinschaft organisierten Betriebe ab August 2013 sowie ab Oktober 2014 jeweils um 2,8 Prozent.
In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein vereinbarten IG Metall Küste und Arbeitgeber eine Erhöhung um 2,8 Prozent in diesem und 2,8 Prozent im nächsten Jahr. Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich jeweils zum 1. August um bis zu 25 Euro. Das Weihnachtsgeld in Mecklenburg-Vorpommern steigt ab dem nächsten Jahr von 45 auf 50 Prozent. In den beiden Bundesländern hatte die Gewerkschaft auf Konfrontation gesetzt und zu Warnstreiks aufgerufen.
In Bayern hatten sich die Parteien bereits Ende Mai auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Mitarbeiter der tarifgebundenen Betriebe bekommen eine Vergütungserhöhung von 2,8 Prozent zum 1. Juli 2013 sowie ein weiteres Plus um 2,8 Prozent zum 1. August 2014 (wir berichteten). In Baden-Württemberg und Hessen gibt es ab 1. August dieses Jahres sowie ab 1. Oktober 2014 2,8 Prozent mehr Geld.
In Nordrhein-Westfalen beendete die Tarifgemeinschaft des Kfz-Handwerks jüngst die Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft. “Die Ausrichtung des Verhandlungspartners IG Metall an den Forderungen und Abschlüssen in der Metall-/Elektroindustrie trotz einer gegenläufigen konjunkturellen Entwicklung im Kfz-Gewerbe hat die Arbeitgeber veranlasst, ihre kollektiven Bemühungen zugunsten betriebsindividueller Verhandlungen einzustellen”, hieß es. (se/rp)
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