Was Sie immer über Medizinbälle wissen wollten

Was Sie immer über Medizinbälle wissen wollten

Es wird wieder spannend! Der FC Bayern liegt nur noch elf Punkte vor dem HSV, denn Bayer Leverkusen hat mal wieder Weltgeschichte geschrieben. Was unmittelbar zu der Frage führt: Wer hat gleich noch mal die Berliner Mauer zum Fallen gebracht? Die Werkself? Schwarze Magie? Fritz von Thurn und Taxis? Oder doch die mächtigen Medizinbälle von Tim Wiese? Wissenschaftlich fundierte Antworten wie immer in der Alternativen Liste!




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History repeats itself: Als Bayer Leverkusen das letzte Mal in München gewann, da trug Kopfballungeheuer Sidney Sam noch Windeln, und Zaubermaus Andre Schürrle war sogar noch tot. Am 21. Oktober 1989 bezwang die Werkself die Bayern damals mit 1:0 und sorgte für den Fall der Berliner Mauer. Danach fuhr Leverkusen, den Schwanz zwischen die Beine geklemmt und die weiße Fahne in der Hand, nur noch nach München, um dort devot die Punkte abzuliefern. Am Sonntag, fast 23 Jahre später, aber war es wieder so weit, Geschichte wurde geschrieben! Weil die Mannschaft vor dem Anpfiff ordentlich die Hymne sang, gewann sie souverän mit 2:1 in der Allianz Arena. Mal sehen, welche weltpolitische Wohltat sie diesmal damit auslöst. Berlusconi in den Knast vielleicht?

Schwarze Magie meets Psychoanalyse: Grundsätzlich sollte ein klar denkender Mensch nicht abergläubisch sein, denn Aberglaube bringt Unglück; aber mit der Zahl 27 ist echt irgendwas nicht in Ordnung. Alle 27 Minuten passiert etwas Schlimmes auf der Welt, in Deutschland zum Beispiel kracht es alle 27 Minuten auf der Straße, und alle 27 Minuten kracht es auch im Tor von Tim Wiese. Allerdings regt sich die deutsche Straße darüber nicht annähernd so auf wie die deutsche Nummer fünf. Oder sechs. Weil Hoffenheims Keeper in Mainz schon wieder drei Stück kassierte und er damit seit nunmehr sieben Monaten und 17 Tagen ohne Bundesliga-Sieg ist, kam ein Reporter auf die neutral formulierte Frage, wie es denn so um sein Selbstbewusstsein stünde. Da stellte sich der Timmy aber auf die Hinterpfoten und warf sich in die Brust, als hätte man ihn nach der Penisgröße gefragt: “Meinste, ich habe kein Selbstbewusstsein, oder wat? Hä?!? Tsss! Da lach’ ich mich doch kaputt drüber!” Machte er dann aber doch nicht. Sondern stampfte in die Kabine und las dort Sigmund Freuds Aufsatz über die Verneinung.

Pädagogik in der Bundesliga: Bremens Marko Arnautovic wäre eigentlich ein ganz ordentlicher Kicker, würde er sich nicht jedes Mal erst selbst zehn Minuten lang voll geil finden, wenn er einen Drei-Meter-Pass zum Mitspieler gebracht hat. Denn sich innerlich andauernd anzufassen, kostet auch bei jungen Männern Zeit und Konzentration. Als pädagogisch wertvoll sollte er deshalb den Trash-Talk verbuchen, den ihm Max Grün am Samstag angedeihen ließ. Fürths Torhüter vereitelte nämlich erst eine Hundertprozentige von Arnautovic und konnte es sich anschließend nicht verkneifen, das dem Österreicher auch noch mal verbal aufs Brot zu schmieren. Lippenlesern zufolge soll Max Grün gesagt haben: “Ich bin so gut, ich kann Dein Leben von der Linie kratzen!”

Voyeurismus vs. Komplexität: Weil er ja in Wolfsburg spielt, weiß niemand so genau, ob Marcel Schäfer eigentlich auch ein guter Fußballer ist. Was man aber sagen kann: Der Mann gab nach dem 4:1 in Düsseldorf ein souveränes Interview. Als alle Welt wissen wollte, wie viele Medizinbälle den Spielern mit der Entlassung von Felix Magath vom Herzen undsoweiter, verweigerte er die allzu billige Vorlage zum Despoten-Bashing und analysierte stattdessen, dass der Knackpunkt wohl eher die zwei Tore kurz nach der Pause waren, die dem VfL plötzlich Selbstvertrauen gaben. Und auch auf die Nachfrage, ob denn der Tausch von sechs Spielern im Vergleich zur Startelf der letzten Partie nicht den Unterschied gemacht hätten, blieb er nüchtern bei der Wahrheit: “Das war vorher doch genauso.”

Die Welt ist ein globales Dorf: Fritz von Thurn und Taxis bringt eigentlich so leicht nichts aus der Ruhe, bei Herrn Vadim Demidov aber kam der Kommentator fast ins Schwimmen. Der Frankfurter Abwehrspieler wurde gegen Stuttgart kurz vor Schluss eingewechselt – woraufhin ihn TuT kenntnisreich wie immer als “Bulgare” begrüßte. Doch es nagte bald der Zweifel an ihm und seiner Stimme, also korrigierte er vorsichtshalber seine Meinung in “Russe” – bis ihm schließlich eingeflüstert wurde, dass der Mann für “Norwegen” spielt. Zum Glück ersparte man dem armen Fritz die Info, dass fraglicher Demidov ursprünglich in Riga, mithin in Lettland, geboren wurde. Womöglich hätte sich der schon leicht schwindlige Thurn und Taxis sonst ins Mikro übergeben. Im Grunde ist das alles aber halb so wild. Denn, hey! Wer ohnehin mit dem ganzen Globus per Du ist, braucht sich um solch geographische Spitzfindigkeiten auch nicht zu scheren.

Apropos Stuttgart: Wenn man sich das Gejaule und Gekrümme Woche für Woche so ansieht, fragt man sich unweigerlich: Was macht eigentlich ein Fußballer, wenn er sich zuhause mal schön schmutzig den kleinen Zeh am Türstock anschlägt? Sich auf den Boden werfen, fünfmal um die Längsachse wälzen und, die Hand wie eine sterbende Sagengestalt zum Himmel gestreckt, nach Mannschaftsarzt und Trage verlangen? Vermutlich nicht. Denn insgeheim sind das im Grunde knochenharte Burschen mit jeder Menge Selbst- und Körperkontrolle, wie nicht zuletzt die Zeitlupe von Georg Niedermeier am Samstag nahe legte: Der Stuttgarter knallte mit dem Gesicht gegen den Hinterkopf von Gegenspieler Alex Meier, fiel anschließend auf den Rücken, rollte sich einmal geschickt ab, spuckte dabei seinen linken Eckzahn aus, fing ihn in einer flüssigen Bewegung mit der rechten Hand auf – und stand schon wieder auf den Beinen. Ohne großes Gezeter spielte er anschließend die Partie zu Ende und gewann mit 2:1. Geht doch! Immerhin fühlte sich Niedermeier dabei aber auch in guten Händen, denn der Mannschaftsarzt des VfB heißt doch tatsächlich: Dr. Best.

Der Schneesturm: Wenn alle übers Wetter reden, kann man sich recht sicher sein: Die Veranstaltung war nicht besonders unterhaltsam. So war das auch in Freiburg, wo die Hauptdarsteller 90 Minuten lang von den Naturgewalten drangsaliert wurden. Roland Emmerich hat aus diesem Drehbuch schon zehn Filme gemacht und damit Millionen verdient – für den BVB gab’s immerhin drei Punkte. Und gratis obendrauf den Streich der Woche von Freiburgs Trainer. Der O-Ton ungeschnitten: “In der einen Hälfte war ein bissle mehr Schnee als in der anderen. Das war in der ersten Halbzeit ein bissle ein Nachteil für Dortmund und in der zweiten Halbzeit ein bissle ein Nachteil für uns.”

Quoten-Zoten: Zum Abschluss noch eine kleine Lesehilfe für Menschen, die sehr stark in Bildern denken: Beim eingeklemmten Schwanz in Punkt 1 ist es für den Sinn der Metapher und das eigene Kopfkino übrigens günstiger, sich einen Hund vorzustellen.

Der 9. Spieltag im Überblick

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