Der SV Wacker und der SV Heimstetten eröffnen bereits am Donnerstag den 7. Spieltag in der Regionalliga Bayern. Die Partie der Würzburger Kickers gegen den TSV Buchbach wurde vorgezogen, da die Unterfranken am Sonntag im Rahmen des DFB-Pokals Fortuna Düsseldorf empfangen. Nach dem 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg II und dem 2:0 gegen den FC Memmingen wollen die Burghauser das dritte Heimspiel in Folge gewinnen. Der SVH reist mit zwei Liga-Pleiten in Serie im Gepäck an die Salzach. Der kleine Negativlauf soll in der Wacker-Arena gestoppt werden, um den Abstand zur hinteren Tabellenregion zu wahren.
SV Wacker Burghausen – SV Heimstetten (Do 19:00)
(Bilanz: 1 Sieg SVW – kein Remis – kein Sieg SVH – zuletzt: 3:2 (01.10.2013))*
In der vorigen Saison standen sich die beiden Klubs erstmals in einem Pflichtspiel gegenüber. Im Achtelfinale des bayerischen Toto-Pokals siegte Burghausen, damals noch Drittligist, im Heimstetter Forever-Sportpark knapp mit 3:2. Heimstetten führte mit 1:0 und der SV Wacker hatte seine liebe Müh und Not, machte den Sieg aber dann doch in der Nachspielzeit klar. Nun stehen sich die beiden oberbayerischen Teams erstmals als Konkurrenten in einer Liga gegenüber. Die Burghauser scheinen sich nach einem holprigen Saisonstart zu stabilisieren. Das 0:4 bei den Würzburger Kickers vor knapp zwei Wochen darf ausgeklammert werden. Die Hollerbach-Elf scheint dieses Jahr in ihrer eigenen Liga zu spielen. Die Salzachstädter wollen den Schwung aus den letzten Auftritten in der Wacker-Arena mit in das Kräftemessen mit dem SVH nehmen. “Heimstetten ist ein Gegner, der in diesem Jahr eine starke Mannschaft hat. Vor allem in der Offensive sind sie breit aufgestellt und haben viele Möglichkeiten. Wir wollen unsere Heimstärke ausbauen und weiter zuhause erfolgreich sein”, betont Wacker-Coach Mario Demmelbauer. Der SV Heimstetten, der zwar im Toto-Pokal Runde einen 0:2-Rückstand beim Bayernligisten TSV 1865 Dachau noch in ein 4:2 gedreht hat, verlor zuletzt in der Liga zweimal. Ein Punkt soll daher mindestens her, damit das Team aus der Gemeinde Kirchheim im Osten von München nicht wieder in die Gefahrenzone rutscht. Die Gefahr sieht auch Trainer Rainer Elfinger: “Nach dem sehr guten Auftritt meiner Truppe gegen Würzburg haben wir leider nur Schulterklopfen ernten dürfen, da wir uns am Ende dieser mannschaftlich homogenen Qualität beugen mussten. Burghausen ist eher auf unserer Augenhöhe, auch wenn sie bis dato ihre Heimstärke mit ihrem Publikum im Rücken demonstrieren konnten. Wir wollen aber auf jeden Fall etwas mitnehmen. Uns ist jedoch bewusst, dass wir einen guten Tag erwischen und konsequent unsere Abschlusschancen nutzen müssen.”
- Sperren: keine – SR: Michael Emmer (Passau)
- Ausfälle: Bei Burghausen sind Thomas Prinz (Sprunggelenksprobleme), Heiko Schwarz (Achillessehneprobleme) und Daniel Jais (Schienbeinprellung) fraglich. Bei den Gästen aus Heimstetten sind Memis Ünver, Malcolm Olwa-Luta (beide Aufbautraining) und Sebastian Paul (Rippenfraktur) nicht dabei. Einige Akteure im Lager der Heimstetter sind grippegeschwächt. Ihr Einsatz wird sich erst kurzfristig entscheiden.

* Die Bilanz berücksichtigt alle im FuPa-System hinterlegten Pflichtspiel-Partien (inkl. Bayerischer Totopokal bis 10/11)