Verlieren verboten

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11. März 2015

FC Bayern im Viertelfinale der Champions League unter Druck.

MÜNCHEN (sid). Sieg oder Krise, “hopp oder topp”, wie es Holger Badstuber mit ernster Miene formulierte: Ein überraschend frühes Aus im Achtelfinale der Champions League hätte für Bayern München weitreichende Folgen. Trainer Pep Guardiola befürchtet sogar “ein großes Problem”: für den Klub, für die Mannschaft – und für sich selbst. Ein Scheitern im Rückspiel gegen Schachtjor Donezk am heutigen Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ZDF) wäre fatal, räumte auch Weltmeister Manuel Neuer ein.

Er sei schon lange genug Trainer bei einem großen Verein, ergänzte Guardiola: “Ich weiß, was passieren wird, wenn wir die nächste Phase nicht erreichen. Da gibt es viel Druck, viel Kritik”. Aber, so der Spanier weiter: “Ich denke immer, wir werden das Viertelfinale erreichen. Ich habe Vertrauen in meine Spieler.”

An den worst case mag beim favorisierten deutschen Rekordmeister auf dem Weg zum angestrebten Finale in der Königsklasse am 6. Juni in Berlin keiner denken. Die Devise lautet: Verlieren verboten! “Es geht nur darum, zu gewinnen. Egal wie”, betonte Arjen Robben nach dem wenig berauschenden 0:0 im Hinspiel vor drei Wochen. Neuer ergänzte: “Für uns kommt nichts anderes infrage.”

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Sollten die Bayern, die in den vergangenen fünf Jahren dreimal im Finale gestanden hatten, tatsächlich erstmals seit vier Jahren wieder im Achtelfinale der Königsklasse scheitern, könnte selbst das Double die Saison nicht mehr retten. Auch Guardiolas Image würde weitere Kratzer bekommen, nachdem er bereits in der vergangenen Spielzeit mit den Bayern im Halbfinale krachend an Real Madrid gescheitert war und anschließend taktische Fehler einräumen musste.

Autor: sid

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