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03. November 2012
Karlsruhe sammelt am meisten.
STUTTGART/ESSEN (dpa). Die Hochschulen im Südwesten haben nach einer Erhebung des Stifterverbandes ihren einstigen Spitzenplatz beim Einwerben von Drittmitteln aus der Industrie für die Wissenschaft verloren. Zusammen mit Bayern habe der Südwesten vor zehn Jahren einen besonders hohen Anteil an Drittmitteln gehabt. Die Spitzenplätze gehen an Sachsen und Bremen.
Dennoch geht laut Studie immer noch ein Drittel aller Unternehmensdrittmittel an Einrichtungen in den beiden süddeutschen Ländern. Von besonderer Bedeutung für die Universitäten im Südwesten sind die Stiftungen geworden. In Berlin und in Baden-Württemberg führten mehr als 30 Prozent der ansässigen Stiftungen den Zweck Bildung und Wissenschaft an.
Nach jüngst veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes haben die Südwest-Unis im Jahr 2010 rund 980 Millionen Euro Drittmittel eingeworben. Die Universitäten mit den größten Drittmitteleinnahmen sind das Karlsruher Institut für Technologie mit 137 Millionen Euro, die Universität Stuttgart mit fast 129 Millionen Euro und die Uni Heidelberg mit 96 Millionen Euro. Mit 36 Prozent stammt nach wie vor der größte Anteil der Mittel in Baden-Württemberg von der Deutschen Forschungsgesellschaft.
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Autor: dpa
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