Trainerwechsel im Basketball – FC Bayern holt Bundestrainer Pesic

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Bundestrainer Svetislav Pesic wird nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” neuer Coach der Basketballer des FC Bayern. Pesic übernimmt den Posten von Yannis Christopoulos und soll den Klub zunächst bis Saisonende betreuen. In München trifft der 63-Jährige auf seinen Sohn Marko.


Basketball: Deutschland - Schweden

Svetislav Pesic steht beim EM-Qualifikationsmatch Deutschland gegen Schweden am Spielfeldrand.


(Foto: dapd)

Großes Beben in der Basketball-Bundesliga: Svetislav Pesic wird nach Informationen der Süddeutschen Zeitung und weiterer Medien neuer Trainer der Basketballer des FC Bayern. Laut dpa tritt der 63-Jährige ab sofort die Nachfolge von Yannis Christopoulos an und soll die Münchner vorerst bis Saisonende betreuen.

Zuletzt war Pesic, dessen Sohn Marko bei den Bayern als Sportdirektor tätig ist, als Bundestrainer aktiv. Seinen Vertrag beim Deutschen Basketball Bund hatte er bislang aber nicht verlängert. Die Bayern haben für 15:00 Uhr zu einer offiziellen Pressekonferenz eingeladen. Anschließend will sich nach SID-Informationen auch der DBB zu dieser Personalie äußern.

Die Münchner hatten kurz vor Saisonbeginn den früheren Nationalcoach und Pesic-Vorgänger Dirk Bauermann entlassen und damit für Schlagzeilen gesorgt. Vor allem die öffentliche Abrechnung von Uli Hoeneß mit Bauermann schlug damals riesige Wellen. Sowohl Marko Pesic als auch der zu diesem Zeitpunkt noch zuständige Vizepräsident Bernd Rauch hatten ein Engagement von Svetislav Pesic im September noch strikt ausgeschlossen.

Hintertürchen als Nationaltrainer

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Stattdessen sollte Bauermanns vorheriger Assistent Christopoulos die Bayern zurück in obere Tabellenregionen führen. Doch der Grieche feierte in zehn Spielen lediglich fünf Siege, zuletzt verloren die Münchner daheim gegen Braunschweig und zeigten dabei eine schlechte Vorstellung. Da Svetislav Pesic am Samstagabend als Zuschauer im Audi Dome weilte, hatten sich die Spekulationen über ein mögliches Engagement des Europameistertrainers von 1993 bei den Bayern wieder verstärkt.

Der Serbe hatte die deutsche Nationalmannschaft im Sommer ungeschlagen durch die Qualifikation zur Europameisterschaft 2013 in Slowenien geführt. Allerdings war sein Kontrakt beim DBB danach ausgelaufen. Zwar bestand von beiden Seiten die Absicht, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen, zuletzt hatte Pesic jedoch angedeutet, dass ihn das tägliche Wirken als Vereinscoach doch stärker reizen könnte.

Sollte sich der Erfolgscoach, der mit dem FC Barcelona 2003 die Euroleague gewann und von 1997 bis 2000 mit Alba Berlin viermal in Serie deutscher Meister wurde, nur bis zum Saisonende an die Bayern binden, würde er sich ein Hintertürchen für die Nationalmannschaft offenhalten. Beide Funktionen parallel darf Pesic nicht ausüben, weil die Basketball-Bundesliga eine solche Doppelfunktion verbietet. Aus diesem Grund hatte sich auch Bauermann nach der EM in Litauen 2011 für den Job bei den Bayern und gegen einen Verbleib als Nationalcoach entschieden.

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