Todesfahrer von Regensburg schweigt
Gut zwei Wochen nach der tödlichen Raserei in Regensburg, bei der ein fünfjähriges Mädchen getötet wurde, schweigt der Tatverdächtige noch immer

Bei Irrfahrt kam ein fünfjähriges Mädchen ums Leben. Foto: Armin Weigel
Regensburg (dpa) – «Der Mann macht keinerlei Angaben zu den Vorwürfen», sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Wolfhard Meindl, der Nachrichtenagentur dpa. Damit ist das Motiv für die schreckliche Tragödie nach wie vor unklar.
Der 46-Jährige war Anfang August mit seinem Sportwagen durch die Domstadt gerast, hatte eine Spur der Verwüstung hinterlassen und mehrere Menschen verletzt. Letztlich endete die irrsinnige Fahrt im Schaufenster eines Waschsalons. Dort erfasste das Fahrzeug zwei kleine Mädchen. Die Fünfjährige starb später im Krankenhaus, die drei Jahre alte Schwester überlebte schwer verletzt. Sie konnte inzwischen das Krankenhaus verlassen. Der Tatverdächtige ist inzwischen in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden. Gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt.
17.08.2013 – 11:26 Uhr