Steinkauz soll wieder zurückkehren

Die Streuobstinitiative Hausen hat sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen der Flurbereinigung die vielfältigen Streuobstwiesen zu pflegen und durch Nutzung zu erhalten. Denn Streuobstwiesen bieten vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten natürlichen Lebensraum, so zum Beispiel Steinkauz.

Was in Hausen und im Schweinfurter Oberland für ein Steinkauzprojekt geleistet werden kann, das können Interessierte bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 6. März, um 19.30 Uhr in der Brauerei Uli Martin in Hausen erfahren.

Der Steinkauz gilt als Indikator für die Qualität einer Kulturlandschaft. Neben natürlichen Bruthöhlen in alten Bäumen kann durch sogenannte Steinkauzröhren eine Wiederansiedelung der kleinen Eule gefördert werden. In den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld ist es gelungen, durch private und öffentliche Maßnahmen den Bestand des Steinkauzes zu erfassen und seine natürliche Verbreitung die er bis in die 70er Jahre in Franken hatte, zu fördern.

Daniel Scheffler aus Ostheim war an diesem Schutzprogramm in der Rhön maßgeblich beteiligt. Hierfür wurde er 2012 vom Bundespräsidenten Joachim Gauck sogar mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet. Auf Einladung der Streuobstinitiative Hausen stellt Scheffler nun den Steinkauz und die Maßnahmen, die zu seinem Schutz beziehungsweise zu seiner Wiederansiedelung notwendig sind, in Hausen vor.

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