Nicht, was die Qualität der Teams angeht, sondern die Seriosität der Regularien. Was hieß es nicht immer, dass es klare Kriterien für eine Wildcard gäbe, Rankings, Punkte, die man durch Siege in Europa erringen könne. Und kaum weiche Faktoren.
Der FC Bayern hat in den vergangenen Jahrzehnten genau einmal europäisch gespielt: 2011/12 im Eurocup, mit einer Wildcard. 2012/13 war man sich sogar zu schade, an der drittklassigen Eurochallenge teilzunehmen. Zur Belohnung dürfen die Bayern nun im besten Wettbewerb mitspielen? Und Albas Top-16-Siege, die doch ein Argument für eine Wildcard oder gar eine A-Lizenz sein sollten? Wertlos.
Es entscheiden nur weiche Faktoren, die Geldscheine, die sind das härteste Argument. Klar, mit attraktiven Teams im Wettbewerb steigert der Randsport Basketball auch seine Aufmerksamkeit. Aber mit diffusen Wildcardvergaben zerstört er seine Glaubwürdigkeit, das wiegt weitaus schlimmer. Das gilt übrigens auch für all die Wildcards, die Alba schon bekam.