Robert Lewandowski, Stümer beim BVB und Hauptdarsteller in einem …

12.08.2013 | 20:22 Uhr

BVB-Stürmer Lewandowski und die Gerüchteküche - Ein Transfertheater

Essen. 
Rund um BVB-Angreifer Robert Lewandowski gab es im vergangenen Jahr viele, viele Fragen. Bleibt er in Dortmund? Oder geht er? Wenn ja, wohin? Und vor allem wann? Eine Chronik über das beispiellose Geschacher um den polnischen Nationalstürmer.

März 2012: Der BVB befindet sich auf der Zielgerade in Richtung Titelverteidigung und spielt eine Rekord-Rückrunde. Garniert werden die sportlichen Erfolge mit einigen Vertragsverlängerungen. Unter anderem unterschreibt Mario Götze neue Arbeitspapiere. Robert Lewandowski soll schnellstmöglich nachziehen. Tut er aber nicht. “The Sun” bringt den Stein ins Rollen.. Es wird ein Tauschgeschäft mit Manchester City kolportiert. Dzeko gegen “Lewa”. Die Dortmunder Bosse lässt das (noch) kalt.

Die Lewandowski-Berater treffen sich nach Informationen der “Sport Bild” mit Christian Nerlinger, dem damaligen Bayern-Sportdirektor.

April 2012: Die Borussia ist Meister. Ein ganz, ganz kleiner Wermutstropfen ist nur die stockende Vertragsverlängerung mit Shinji Kagawa. Bei Robert Lewandowski gönnt man sich etwas mehr Ruhe. Alles andere als ruhig bleibt hingegen Lewandowskis Berater Cezary Kucharski. Der regt sich öffentlich über das Angebot des BVB an seinen Klienten auf. „Wir sind von der Offerte enttäuscht. Ein Spieler der Klasse von Robert sollte zu den bestbezahlten Fußballern beim BVB gehören“, sagt er gegenüber WAZ.de. Und: „Ob Robert auch im nächsten Jahr in Schwarz-Gelb aufläuft, ist derzeit noch offen.“

Watzke erklärt Lewandowski für unverkäuflich

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke stellt klar: “Robert ist nicht auf dem Markt.” Der Pole hat einen Vertrag bis 2016 und wird laut Watzke die nächsten zwei Jahre sicher bei Borussia Dortmund bleiben.


Mai 2012:
Ein paar BVB-Fans erschrecken sich. “Bayern München verpflichtet Lewandowski”
heißt es plötzlich. Ist aber wenig später nur noch halb so schlimm. Lewandowski spielt zwar Fußball für die Bayern, ist aber eine Frau und heißt Gina Loren. Die US-Nationalspielerin kommt vom FFC Frankfurt.

Die “Sport Bild” findet das Thema Lewandowski erstmals spannend. Auf Nachfrage erklärt BVB-Boss Watzke seinen Toptorjäger allerdings für unverkäuflich:
“Es gibt keine Summen, die uns umstimmen könnten. Robert ist nicht auf dem Markt.”

Juni 2012: Die Euro befeuert das Geschacher um Lewandowski. Plötzlich soll die halbe Premier League Schlange stehen.

Gerüchte um Lewandowski ohne Ende - nun auch Chelsea?

Robert Lewandowski ist der unumstrittene Star der polnischen Nationalmannschaft. Er weckt bei vielen Klubs Begehrlichkeiten, und die Presse in seiner Heimat spekuliert wild über seine Zukunft – was seinem Arbeitgeber Borussia Dortmund gar nicht gefällt.

Der “Daily Telegraph” meint, Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch
sei nur in Warschau, um Lewandowski zu beobachten.

Polens Nationaltrainer Franciszek Smuda vertritt in der polnischenTageszeitung “Dziennik Gazeta Prawna”, sein Angreifer wechsle alsbald zu Manchester United.

Hans-Joachim Watzke reagiert erstmals gereizt. „Was in polnischen Medien alles kolportiert wird, ist mir ehrlich gesagt sch…egal”, sagt der BVB-Geschäftsführer. “Ich kenne die Medien dort genau und weiß daher, wie das zu bewerten ist.”

Jetzt ist auch der FC Bayern im Spiel. Die “Sport Bild” weiß von Gesprächen zwischen dem Rekordmeister und Lewandowskis Management. Der “Kicker” begrüßt Real Madrid in der Diskussion.

Juli 2012: Robert Lewandowski erscheint zum Trainigsauftakt. Beim BVB. Es bleibt beinahe den ganzen Monat ruhig.

Wäre da nicht das polnische Fernsehen. „Die Premier League ist die Liga, in der ich gerne mal spielen würde”, wird Lewandowski da zitiert.

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