Rehden plant mit voller Kasse nächsten Schritt
Der BSV Rehden hat die Saison 2012/2013 in der Regionalliga als Neuling auf einem starken neunten Platz abgeschlossen. Damit gibt sich der ehrgeizige Präsident und Macher Friedrich Schilling aber auf Dauer nicht zufrieden. Mittelmaß ist nicht das Ding des BSV-Bosses, der die Professionalisierung in Rheden Schritt für Schritt voran treibt.
Lohn für die kontinuierliche und harte Arbeit beim Club aus dem Kreis Diepholz war der DFB-Pokalkracher gegen Triple-Gewinner Bayern München. Beim 0:5 im Osnabrücker Stadion zog sich die Mannschaft des im zweiten Jahr auf der Bank sitzenden Trainers Predrag Uzelac prächtig aus der Affäre und machte sich sprunghaft in der ganzen Republik einen Namen. Zudem spülte das Bayern-Spiel dem Vernehmen nach deutlich über eine halbe Million Euro in die Kasse.
Im Sommer gingen 13 Spieler. Gleich viel Akteure wurden neu verpflichtet, darunter inzwischen auch mehrere Vollprofis wie der schnelle Tunesier Younes Chaib, US-Boy Bryan Jordan und der Portugiese Kiala Makango Kifuta.
Nahezu perfekt verlief auch der Start in die Meisterschaft. In den heimischen Waldsportstätten setzten sich die in einem „4-2-3-1“-System agierenden Rehdener souverän mit 2:0 gegen Vizemeister TSV Havelse durch.
Deutlich enger ging es am Mittwoch in der zweiten Verbandspokalrunde beim klassentieferen SSV Jeddeloh zu. Rehden kam aber ohne Schrammen davon. 0:0 hieß es nach 90 Minuten, ehe der Favorit sich im Elfmeterschießen mit 3:2 durchsetzte. Keeper Milos Mandic parierte dreimal. Keine Frage: Rehden hat sich die zweite DFB-Pokalteilnahme fest auf die Fahnen geschrieben. In der Meisterschaft schielt Schilling insgeheim auf eine Top-Fünf-Platzierung.
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