RAG fand in Bayern neues Gelände für Gas-Bohrungen

Rund ein Jahr nach einem Streit um Erdgas-Probebohrungen im Landkreis Rosenheim unternimmt die österreichische Rohöl-Aufsuchungs-AG (RAG) einen neuen Anlauf für Bohrungen. Das Unternehmen hatte im November 2011 die Planungen für die Bohrungen gestoppt, nachdem eine Bürgerinitiative gegen das Projekt bei Breitbrunn am Chiemsee mobil gemacht hatte.

Nun sei für die geplante Probebohrung ein alternativer Bohrstandort gefunden worden, teilte die österreichische RAG am Mittwoch in Wien mit. Der zunächst geplante Standort lag am Langbürgner See. Das Gewässer gehört zur Eggstätter Seenplatte – ein bei Einheimischen und Urlaubern beliebtes Naherholungsgebiet. Die RAG plante dort Versuchsbohrungen, weil in bis zu 3.000 Metern Tiefe reichhaltige Gasvorkommen vermutet werden. Das Grundstück, auf dem nun gebohrt werden soll, befinde sich in einer Entfernung von 700 Metern zu einem Naturschutzgebiet und rund 1,2 Kilometer vom Langbürgner See entfernt, berichtete das Unternehmen. “Mit den Grundstückseigentümern wurden bereits Verträge geschlossen.”

Demnächst will die RAG das behördliche Genehmigungsverfahren in die Wege leiten. Das Unternehmen erwartet ein Gasvorkommen in der Region, das den Verbrauch der nahen Stadt Rosenheim mit 60.000 Einwohnern etwa drei Jahrzehnte lang decken könnte.

WEB http://www.rag-austria.at

(APA/ag)

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