Projekt: Tirol als Vorbild für Nachbarländer

Schwaz – Die Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) etablierte in den letzten Jahren in Tirol und über dessen Landesgrenzen hinaus europaweite Projekte. Im Zuge des Interreg-Projektes „Bioenergie aus der Küche“ zwischen der ATM und dem Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) konnte nun der so genannte Öli-Eimer in einer weiteren Region in Bayern eingeführt werden.

Altspeisefett als Rohstoffquelle für erneuerbare Energie zu nützen, spart Geld und schont die Umwelt. Anstatt die Altspeisefette in den Abfluss zu schütten, werden diese mit dem gelben Öli-Eimer gesammelt, in der Kläranlage Fritzens gereinigt und zur Biodieselproduktion aufbereitet.

Der Öli ist auch grenzübergreifend erfolgreich. Bereits zum dritten Mal wurde in Fritzens Altspeisefett aus Bayern zur Aufbereitungsanlage angeliefert. „Der Öli wird sehr gut angenommen. Innerhalb von neun Monaten sammelten wir circa 45 Tonnen Altspeisefett, das nach Aufbereitung in Fritzens zu circa 45.000 Liter Biodiesel weiterverarbeitet werden kann“, so Renate Jeni, Projektleiterin aus Deutschland.

In den nächsten Monaten wollen die beiden Projektpartner aus Tirol und Bayern neue Sammelstellen in größeren Gemeinden und Städten erproben. Diese sollen in Kooperation mit Tankstellen und Supermärkten betrieben werden. Hierfür wird auch eine vollautomatische Sammelstation von den Diplomanden der HTL Jenbach entwickelt.

In Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck wird das Öli-Sammel- und Verwertungssystem einer ökologischen und ökonomischen Bewertung unterzogen. Daraus werden neue Konzepte für eine regionale Verwertung des gesammelten Altspeisefettes entwickelt. (TT)

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