Titelverteidiger Bamberg leistete sich einen überraschenden Patzer bei Phoenix Hagen. In Spiel zwei der best-of-five-Serie lieferte sich Underdog Hagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Hauptrunden-Ersten und feierte am Ende einen verdienten 95:89 (46:51)-Sieg. Vor dem dritten Spiel in Bamberg am Sonntag (12.5.) glich Hagen damit zum 1:1 aus. Überragender Akteur bei den Hagenern war Adam Hess mit 28 Punkten. Der US-Boy versenkte allein acht Dreipunktwürfe. Bei den Bambergern war Anton Gavel mit 21 Zählern bester Schütze. “Es war ein verdienter Sieg für Hagen. Die Konzentration war bei uns nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe”, kritisierte Bambergs Trainer Chris Fleming.
Ruppige Partie entscheiden die Bayern für sich
Vor 12.110 Zuschauern in Berlin lieferten sich die Münchner ein packendes Playoff-Duell gegen Alba, das der FC Bayern mit 79:73 für sich entscheiden konnte. Rund drei Minuten vor dem Ende lagen die Gäste mit 14 Punkten vorne, ehe es noch einmal eng wurde. “Alba hat es uns nicht leicht gemacht”, sagte Bayern-Trainer Svetislav Pesic zwar nach der Partie – doch das war mehr eine Höflichkeitsfloskel. Der größte Unterschied zwischen den beiden Topteams lag auf der Position des Point Guards. Während auf Berliner Seite weder DaShaun Wood noch Heiko Schaffartzik oder Je’Kel Foster dem Spiel Konturen geben konnten, brillierte auf Münchner Seite Tyrese Rice nicht nur wegen seiner 21 Punkte. In der Best-of-Five-Serie gehen die Münchner mit 2:0 in Führung und haben jetzt im dritten Spiel daheim am Sonntag (12.5.) alle Trümpfe in der Hand.