Niersbach und Hoeneß empört über Zwanziger

Die Scharmützel zwischen dem früheren DFB-Chef Theo Zwanziger und Bayern-Präsident Uli Hoeneß nehmen nochmals an Schärfe zu. Außerdem kritisierte der 67-jährige Zwanziger seinen Nachfolger Wolfgang Niersbach.

Bei den Münchnern haben Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die Kritik, die Zwanziger in seinem Buch geäußert hatte, deutlich zurückgewiesen. “Dass Theo Zwanziger kein guter Präsident war, wusste ich schon lange. Dieses Buch wird ihn nach seinem mehr als peinlichen Rücktritt endgültig in die Isolation treiben”, sagte Hoeneß. Die Replik von DFB-Boss Wolfgang Niersbach ließ auch nicht auf sich warten: “Eigentlich ist jedes Wort zuviel, aber ich würde Uli Hoeneß nicht widersprechen.”

Rummenigge betonte: “Letzte Woche habe ich Louis van Gaal nicht verstanden, diese Woche verstehe ich Theo Zwanziger nicht.” Wie van Gaal hatte auch Zwanziger vor allem Hoeneß” Rolle kritisiert. “Das sind Indiskretionen”, sagte Rummenigge, “ein DFB-Präsident müsste stil- und niveauvoll solche Sachen kundtun.” Zwanziger hatte den Rekordmeister einen “Zirkus” und einen “Verein mit den vielen Besserwissern” genannt. Hoeneß sei ein Macho, der “keinen Respekt” kenne und mit Sportvorstand Matthias Sammer wohl nicht langfristig zusammenarbeiten könne. Auch Niersbach wurde attackiert. Zwanziger warf seinem Nachfolger halbherziges soziales Engagement vor.

Vor knapp 15 Monaten hatte Zwanziger als DFB-Chef noch selbst Kritik an Buchautor und Kapitän Philipp Lahm geübt. Dieser hatte in seinem Buch “Der feine Unterschied” Ex-Trainer wie Jürgen Klinsmann, Rudi Völler, Felix Magath und Louis van Gaal heftig attackiert. Damals sagte Zwanziger in einem offiziellen DFB-Statement: “Unsere Nationalspieler müssen sich ihrer Verantwortung in der Öffentlichkeit bewusst sein.”

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