Eine die ganze Nacht über andauernde Vermisstensuche nach einer 63-Jährigen aus Gelchsheim (Lkr. Würzburg) mit Polizei, Feuerwehr und Rettungshundestaffeln ist am Dienstagmorgen erfolgreich zu Ende gegangen. Dank eines Zeugenhinweises wurde die Frau etwa zehn Kilometer von ihrem Wohnort entfernt in der baden-württembergischen Gemeinde Simmringen wohlbehalten aufgefunden. Die Vermutungen, dass ein Unglücksfall vorliegen könnte, haben sich glücklicherweise nicht bestätigt.
Die 63-Jährige hatte sich nach Angaben der Polizei in den Abendstunden bei einer Bekannten in Sonderhofen aufgehalten. Gegen 21.15 Uhr hatte sich die Frau dann zusammen mit ihrem Hund auf den Heimweg zu ihrer etwa drei Kilometer entfernten Wohnung in Gelchsheim gemacht. Dabei wollte sie nach eigenen Angaben Rad-und Flurwege benutzen.
Als die 63-Jährige nicht zu Hause eintraf, machte sich zunächst der Ehemann auf die Suche. Kurz nach 2 Uhr verständigte er dann doch die Ochsenfurter Polizei. Von dort wurden sofort umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, bei denen auch die Feuerwehren aus Gelchsheim und Sonderhofen mit etwa 30 Mann beteiligt waren. Auch die Rettungshundestaffeln aus Bad Mergentheim, Kitzingen und Würzburg war mit mehreren Hunden bei der Suche dabei. Ab 7 Uhr war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Auch ein spezieller Personensuchhund war bereits angefordert worden.
Der entscheidende Hinweis für den glücklichen Ausgang der Vermisstensuche kam am Dienstagmorgen von einem Zeugen, dem die gesuchte Frau mit ihrem Hund gegen 0.30 Uhr an der Bundesstraße 19 in der Nähe der baden-württembergischen Gemeinde Simmringen, etwa zehn Kilometer von ihrem Heimatort entfernt, aufgefallen war. Tatsächlich entdeckten Einsatzkräfte die Frau kurz danach an der Kirche. Die Nacht im Freien hatte die 63-Jährige zur Erleichterung aller unbeschadet überstanden, die 63-Jährige wurde nach Hause gebracht.