Pep Guardiola müsste umschulen, auf Heilsbewahrer, was ein äußerst undankbarer Job wäre. In dieser Rolle kann er mit dem Vorgänger nur noch gleichziehen, ihn aber nicht mehr übertreffen. Verlieren hingegen kann Pep Guardiola umso mehr.
Vielleicht ist die aktuelle Meistersaison mit dem frühesten Titel der Geschichte auch die Antwort des Jupp Heynckes auf den allgemeinen Jubelsturm, der nach der Verpflichtung Guardiolas innerhalb und außerhalb des Vereins ausgebrochen war. Heynckes hat ja schon einmal durchscheinen lassen, dass er diese Personalie nicht uneingeschränkt positiv sieht. Einmal hat er seinen Nachfolger gewarnt: Man müsse das Innenleben des Vereins kennen, mit den ehemaligen großen Fußballern an der Spitze, die immer wieder Ratschläge geben, die man dann auch reflektieren müsse.