München / Nürnberg: Wohnungsnot verschärft Platzmangel in bayerischen …

Die Verbände, die die Frauenhäuser betreiben, fordern deshalb einen Landesaktionsplan, der zunächst den Hilfsbedarf ermittelt. „Der muss vor allem mit Blick auf die Zukunft entwickelt werden. Da sind wir bereits im Gespräch mit dem Sozialministerium“, sagte Monika Meier-Pojda, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege für den Bereich Frauen. Der Lagebericht habe gezeigt, dass es Defizite gebe und die müssten ausgemerzt werden. „Wichtig ist, dass nicht einfach nur mit einem Schnellschuss aufgestockt wird, sondern dass die Angebote mit Augenmaß angepasst werden.“

In Bayern gibt es dem Sozialministerium zufolge 38 staatlich geförderte Frauenhäuser mit insgesamt 340 Plätzen für Frauen und 404 für Kinder. Daneben halten einige Kommunen eigene Schutzwohnungen oder Notunterkünfte bereit. Die Frauenhäuser bilden einen von mehreren Bausteinen, die von Gewalt bedrohte Frauen in Anspruch nehmen können. Es gibt ebenfalls Hilfe in Beratungsstellen und mobile Hilfsangebote für die Opfer. Diese Konzepte fördert das Land eigenen Angaben zufolge mit rund 1,4 Millionen Euro im Jahr.

Deutschlandweit gibt es dem Bericht der Bundesregierung zufolge mehr als 350 Frauenhäuser. Sie bieten etwa 6000 Plätze, die jedes Jahr von ungefähr 15 000 bis 17 000 Frauen mit ihren Kindern genutzt werden können.

 

 

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