München: München feiert sich warm für Wembley – RP ONLINE.DE


zuletzt aktualisiert: 13.05.2013

München (RP). Der FC Bayern hat nach zwei Jahren Pause wieder die Schale. In zwei Wochen soll die Champions-League-Trophäe hinzukommen.

Manul Neuer ging als Letzter. Um 4.58 Uhr gestern Morgen verließ der Torwart des FC Bayern München den Postpalast und stieg mit einer Handvoll Freunde in ein Großraumtaxi. Ausdauer bewiesen die Münchner auf der Tanzfläche, als Sänger auf der Bühne und bei der Zufuhr von Getränken. sogar Sportvorstand Matthias Sammer, sonst Freund von Apfelsaft und Mineralwasser, griff zum Weißbierglas. Jerome Boateng fuhr als einziger Münchner Profi seinen Wagen noch spät in der Nacht selbst. Oliver Kahn, der wie viele Vereinslegenden zur Meisterfeier geladen war, fuhr auch. Um 2.41 Uhr hatte er genug gefeiert, wie “Focus online” protokolliert: “Er düst mit seinem Aston Martin aus der Ausfahrt nach links, erwischt fast noch ein Auto im Querverkehr.”

Nachdem die Münchner zum 23. Mal die Meisterschale in Empfang genommen hatten – als Titelträger standen sie schon Wochen vor dem 3:0 über den FC Augsburg fest –, richteten sich die Gedanken auf das Finale der Champions League in zwei Wochen. “Ich sage voller Stolz: ,Mia san mia’ steht für den FC Bayern”, rief Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den 500 Gästen im Münchner Postpalast zu, “so werden wir in zwei Wochen beim Champions-League-Finale antreten.” Dann zitierte er Erfolgscoach Jupp Heynckes: “Wir wollen nicht mit diesem Pokal aus London zurückkehren, wir werden mit diesem Pokal zurückkehren.”

Die Schale, der Konfettiregen, die Bierduschen, der Autokorso vorbei an 150 000 Menschen und die Party vor 20 000 Fans auf dem Marienplatz – all das soll nur eine Ouvertüre gewesen sein für die richtig große Sause. Nach dem großen Endspiel gegen Borussia Dortmund am 25. Mai in London – und mit dem Henkelpott. “Die Schale ist wieder in München, da wo sie hingehört”, rief Kapitän Philipp Lahm den Anhängern abends um halb zehn vom Balkon aus zu, “aber wir wollen noch zwei andere Titel.”

Das Triple mit dem auch noch möglichen Triumph im DFB-Pokalfinale am 1. Juni gegen den VfB Stuttgart in Berlin elektrisiert die Bayern – ordentlich gefeiert haben sie ihre 23. Meisterschaft aber dennoch. War der 600. Liga-Heimsieg beim 3:0 (0:0) gegen Augsburg noch ein eher schaler Auftakt, gaben die Spieler nach der Übergabe der “Salatschüssel” durch Liga- und BVB-Präsident Reinhard Rauball an Lahm um 17.39 Uhr mehr Gas.

Als ein Sponsor die Drei-Liter-Weißbiergläser auffuhr, spielten sich Jagdszenen ab. Das erste Opfer war Heynckes, den Anatolij Timoshchuk vor der Gegengerade stellte und übergoss. “Ich habe lieber die Bierdusche genommen, als mir einen Muskelfaserriss zuzuziehen”, sagte der 68-Jährige, für den bei seinem letzten Heimspiel auch “ein bisschen Wehmut” dabei war.

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