Leverkusen hofft wieder auf reguläre Treffer – Nordwest

Leverkusen/München
Stefan Kießling will sich nach seinem „Phantom-Tor“ beim 2:1-Sieg in Hoffenheim nicht zum Buhmann der Nation machen lassen. Vor dem wichtigen Champions-League-Spiel gegen Schachtjor Donezk an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) hofft der Torjäger des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen, dass der ganze Rummel um ihn ein wenig nachlässt. „Die ganze Kritik, die da auf mich zukam, ist ziemlich hart. Jeder unterstellt mir, dass ich das gesehen habe und hätte sagen müssen“, befand der Stürmer.

Kießling beteuerte, dass er das irreguläre Tor in dem Fall zugegeben hätte: „Wenn es so gewesen wäre, wäre ich der Letzte gewesen, der nicht gesagt hätte, dass der Ball durch so ein doofes Loch geflogen ist“, bemühte er den Konjunktiv.

Sein Trainer Sami Hyypiä hat die Diskussion hingegen für beendet erklärt. „Die Sache ist besprochen. Die Mannschaft will darüber nicht mehr diskutieren“, sagte der Coach und betonte, dass die ganze Angelegenheit keinen Einfluss auf die Partie gegen die Ukrainer habe.

Für kommenden Montag hat derweil das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die mündliche Verhandlung über das Phantom-Tor vom vergangenen Freitag angesetzt.

Mit drei Punkten rangiert Bayer nur einen Zähler hinter Donezk und hätte mit einem weiteren Heimerfolg nach dem 2:1-Sieg gegen Real San Sebastian eine gute Ausgangsposition für das in zwei Wochen stattfindende Rückspiel. „Diese Heimspiele in der Champions League sind von sehr großer Bedeutung. Da ist es extrem wichtig, die drei Punkte zu holen“, sagte Torwart Bernd Leno.

Gleiches hat auch der deutsche Meister Bayern München im Sinn. Der Titelverteidiger trifft – ebenfalls an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF) – auf Viktoria Pilsen. Doch auch mit neu formierter Innenverteidigung zweifelt beim FC Bayern angesichts der enormen Offensivkraft niemand an einem Heimsieg gegen die Tschechen. Damit gelänge der vorentscheidende Schritt Richtung Achtelfinale. Leichte Sorgen plagen Trainer Pep Guardiola nur mit Blick auf das Abwehrzentrum. Dort sind die Möglichkeiten ohne den gesperrten Jérome Boateng und den verletzten Dante dieses Mal geringer als in den übrigen Mannschaftsteilen.

Die erwartete Mauer-Taktik des Gegners soll die extrem variable Offensiv-Abteilung knacken. Die Lösung für flottes Spiel in begrenzten Räumen könnte Mario Götze heißen, der schon beim 4:1 gegen Mainz die Wende gebracht hatte. „Mario braucht nicht viel Zeit und Raum“, bemerkte Guardiola.

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