Rain Im letzten Vorrundenspiel der Regionalliga Bayern hat der TSV Rain beim 2:0 gegen Greuther Fürth II neues Selbstvertrauen getankt. Dieses kann die Mannschaft von Trainer Tobias Luderschmid am heutigen Samstag gut gebrauchen, denn um 14 Uhr ist die SV Viktoria Aschaffenburg zu Gast. Das Hinspiel im äußersten Nordwesten des Freistaates gewannen die Aschaffenburger sicher mit 2:0. Ziel des TSV Rain wird heute sein, dieses Ergebnis zu korrigieren.
Die Viktoria gilt als äußerst spielstarke Mannschaft. Will Rain gewinnen, muss der TSV eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen. Denn eines weiß Trainer Luderschmid ganz genau: „Wir dürfen die Viktoria nicht ins Spiel kommen lassen, sondern müssen ihr von der ersten Minute an kämpferisch entgegentreten.“ Nur so sieht Luderschmid eine Möglichkeit, die Partie zu gewinnen. Einfach wird dies zwar nicht, aber zumindest lastet nach dem Heimsieg gegen die SpVgg Greuther Fürth II nicht mehr ein so großer Druck auf seiner Mannschaft.
Ein Dauer(b)renner names Woltmann
Insgesamt kann man in Rain mit dem Abschneiden in der Vorrunde sehr zufrieden sein. Platz zwölf mit 25 Punkten ist aller Ehren wert. Sehr positiv ist in der Vorrunde der Neuzugang des TSV Aindling, Benjamin Woltmann, in Erscheinung getreten. Als einziger Rainer Akteur stand Woltmann jede einzelne der insgesamt 1710 Spielminute auf dem Platz. Dass Woltmann dabei noch zwei wichtige Tore gegen Seligenporten und den 1.FC Nürnberg II erzielte, spricht für ihn. Der 22-Jährige gilt als „Mister Zuverlässig“ und als Spieler mit der geringsten Fehlpassquote des TSV Rain.
Das „Fußball ABC“ lernte er beim FC Haunstetten, wo er bis zur D-Jugend spielte. Anschließend wechselte Woltmann zum FC Augsburg. Sechs Jahre spielte er dort bei den Junioren, ehe zwei Jahre im Seniorenbereich folgten. Mit dem Bundesliga-Aufstieg des FCA änderte sich aber einiges, Woltmann wechselte zunächst nach Aindling, ehe er im Sommer nach Rain kam. Beim TSV hofft man natürlich, dass man sich die Dienste des zuverlässigen Defensivspielers länger sichern kann. Für das heutige Spiel gegen Aschaffenburg ist „Beni“ sehr positiv gestimmt: „Ich hoffe schon, dass wir gewinnen.“ (rui)