Schalke 04 und Borussia Dortmund machten zuletzt mit Siegen in der Champions League von sich reden und lösten ihre Cup-Aufgaben gegen Zweitligisten souverän. Zudem ist der nur noch vier Punkte entfernte Tabellenzweite aus Gelsenkirchen, bei dem ÖFB-Teamspieler Christian Fuchs zuletzt im Cup geschont wurde, neben den Bayern als einziges Team noch ohne Auswärtsniederlage.
Schalke will mit einem Sieg bei den kriselnden Hoffenheimern zumindest auf Schlagdistanz bleiben. Die neun Zähler hinter den Bayern auf Platz vier liegenden Dortmunder haben indes den VfB Stuttgart mit Martin Harnik, Raphael Holzhauser und Kevin Stöger zu Gast.
Van der Vaart als Bayern-Schreck?
Bayer Leverkusen hat es mit einem 2:1 in München vorgemacht, nun wittert auch der erstarkte HSV seine Chance. Rafael van der Vaart will zum Bayern-Schreck werden. „Die Bayern sind trotz Barca mein absoluter Lieblingsgegner“, sagte der ehemalige Real-Madrid-Star, der in bisher fünf Vergleichen mit den Münchnern dreimal für die Hamburger traf und auch dreimal gewann.
APA/EPA/dpa/Tobias HaseNach Leverkusen will auch der HSV gegen die Bayern eiskalt zuschlagen
„Sie sind nicht unverwundbar“, betonte Hamburgs Trainer Thorsten Fink vor dem Hit gegen seinen alten Verein. Fink machte klar: „Ich will sie schlagen.“ Paul Scharner dürfte beim HSV dabei erneut nicht zum Zug kommen. Der zu Saisonstart verletzte Niederösterreicher sammelte in der vergangenen Woche in der U23 sowie in einem Testspiel Matchpraxis.
Alaba darf auf Einsatz hoffen
David Alaba spielte für die Bayern beim 4:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokal zuletzt durch und wird aufgrund der Verletzung von Holger Badstuber erneut in der Startelf erwartet. Aus der Ruhe bringen lassen will man sich beim Tabellenführer nach der ersten Saisonpleite nach acht Siegen am Stück nicht. An dieser Einstellung kann selbst jene Statistik nichts ändern, die besagt, dass die Bayern seit sechs Jahren ohne Sieg in der Hansestadt sind.
„Wir gehen unseren Weg, schauen nicht nach links oder rechts“, sagte Trainer Jupp Heynckes. Im Münchner Umfeld sei „immer Spannung, Aufregung und Unruhe“ – da habe der erste Saisonschnitzer nichts verändert.
Vor allem in der Offensive hat Heynckes diesmal eine große Auswahl. Nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause meldete sich Arjen Robben gegen Kaiserslautern eindrucksvoll zurück, auch ein Comeback des zuletzt angeschlagenen Franck Ribery ist denkbar. Verhindert werden soll ein ähnliches Schicksal wie 2011, als der Rekordmeister die Tabellenführung mit zwei Niederlagen in Folge verspielte.
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Publiziert am 03.11.2012
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