Freistoßspray auch bei WM in Brasilien im Einsatz

2226954_FULL-LNDDer FC Bayern München ist seit dem vergangenen Wochenende „Weltmeister“. Was die Bundesligisten bei der Klub-Weltmeisterschaft am Samstag schafften, wollen 32 Teams auch im kommenden Jahr in Brasilien packen. Aber neben der Leidenschaft und einigen Spielern, werden beide Turniere eine weitere Gemeinsamkeit haben: das Freistoß-Spray.

Das umstrittene und vor allem bei den Europäern ungewohnte Spray wird auch bei der WM-Endrunde in Brasilien zum Einsatz kommen. Joseph Blatter, Präsident des Weltfußballverbandes FIFA, bestätigte dies unlängst. In Marokko sei das Spray zur vollen Zufriedenheit sowohl der Spieler als auch der Zuschauer eingesetzt worden: „Wir werden es auch bei der WM benutzen“, bestätigte Blatter.

Die Schiedsrichter nutzen das kleine Hilfsmittel, damit der vorgeschriebene Abstand zwischen Schützen und Gegenspieler eingehalten wird. Der Unparteiische markiert die 9,15 Meter und nach 60 Sekunden ist das Spray auf dem Rasen nicht mehr zu sehen. Seit mehreren Jahren wird es bereits in verschiedenen Ligen weltweit eingesetzt. So ist es in Brasilien und Südamerika bereits gang und gäbe.

In der Bundesliga werde es in naher Zukunft nicht zum Einsatz kommen, erklärte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig in der ‚Bild’: „Ich bin der Ansicht, dass wir dringendere Probleme haben, als die Einführung des Sprays zu beschließen.“ Zur Freude der Bayern-Spieler, denn es „macht das Spiel ein bisschen langsam“, wie Schlussmann Manuel Neuer bemängelte: „Wir sind Freunde davon, einen Freistoß manchmal schnell auszuführen.“

Bayerns Sportvorstand Mattias Sammer ist zwar nicht der größte Fan der Sprühdose, sieht die Angelegenheit jedoch etwas differenzierter: „Wenn’s 18, 20 Meter vor dem Tor ist, halte ich das für sinnvoll. Bei seitlichen Freistößen ist es reine Zeitverschwendung.“ Er könne sich aber nicht vorstellen, dass wenn ein „Spiel auf des Messers Schneide“ stünde, der Unparteiische ausreichend Zeit für das Sprayen hätte.

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