Frankfurt/Main FC Bayerns Einkäufe setzen Bamberg und ALBA unter Druck

Bayern Mnchen will nun auch im Basketball zur ganz groen Nummer werden. Auf dem Transfermarkt sind sie deshalb sehr aktiv. Die Konkurrenz aus Bamberg und Berlin verfolgt das Treiben der Bayern ganz genau – und hat eine groe Sorge.

Autor: Von Lars Reinefeld, dpa | 17.07.2013

Jetzt also auch im Basketball! Nach den Traum-Triple-Tagen im Fuball wollen die MFnchner Bayern unter den Krben Europas ebenfalls zur absoluten Spitze gehren.

Dementsprechend aktiv sind die Verantwortlichen um Sportdirektor und Geschftsfhrer Marko Pesic in diesen Tagen. Kaum eine Woche vergeht, in denen die Bayern nicht einen prominenten Neuzugang verknden. MVP John Bryant, Dreierspezialist Lucca Staiger, Dunking-Knig Bryce Taylor und der erfahrene Combo-Guard Malcolm Delaney – die Bayern haben auf dem Transfermarkt ganz schn vorgelegt und den Druck auf die Konkurrenz aus Bamberg und Berlin gewaltig erhht.

Zwei Jahre nach dem Aufstieg soll fr die Bayern endlich der erste Titel her. “In Deutschland wollen wir nach dem Viertelfinale und dem Halbfinale richtig angreifen”, verkndete Pesic unlngst im Interview des Onlineportals “spox.com”. Zudem peilen die Sddeutschen in der Euroleague, wo sie dank einer Wildcard dabei sind, die Top 16 an.

In der Knigsklasse freut man sich auf die ambitionierten Bayern. “Es ist groartig zu sehen, dass eine der wichtigsten Sportsmarken in der Welt wie der FC Bayern an den Basketball glaubt und in ihn investiert”, sagte Euroleague-Boss Jordi Bertomeu der Nachrichtenagentur dpa. “Wir sind zuversichtlich, dass sie auf dem hchsten Niveau mithalten knnen.”

In der vergangenen Saison verzichteten die Mnchner noch auf eine Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb, stattdessen sorgten Bamberg und ALBA mit dem Einzug in die Top 16 der Euroleague fr Furore. In den beiden bisherigen deutschen Basketball-Metropolen verfolgt man die Geschehnisse in Mnchen in diesen Tagen ganz genau. “Ich bin nicht berrascht, dass die Bayern so aktiv sind und so viel investieren”, sagte Bambergs Geschftsfhrer Wolfgang Heyder.

Der Boss beim deutschen Seriensieger bezeichnet das Mnchner Engagement fr den Basketball weiter als positiv, allerdings sieht er die Transferoffensive auch mit Sorge. “Wir mssen aufpassen, dass der Markt nicht vllig berhitzt.” Whrend die Mnchner derzeit eine Erfolgsmeldung nach der anderen publik machen, ist es beim Titelverteidiger noch erstaunlich ruhig. “Wir haben sehr konkrete Vorstellungen, wen wir haben wollen, mssen aber noch mit den jeweiligen Spielern eine Einigung erzielen”, sagte Heyder.

Vorerst kein Thema mehr ist Nationalspieler Elias Harris, der derzeit fr die Los Angeles Lakers in der Summer League spielt und sich die Option auf einen Wechsel in die NBA so lange wie mglich offenhalten will. “Elias ist ein sehr interessanter Spieler. Wir mssen aber jetzt Entscheidungen treffen, von daher hat sich das erst einmal erledigt”, sagte Heyder. Dafr wird Finals-MVP Anton Gavel “definitiv weiter fr uns spielen”, stellte Heyder klar.

Bei ALBA Berlin sind sie ebenfalls bemht, mit den forschen Bayern Schritt zu halten. Einen richtigen Transfercoup konnten die Berliner aber bislang noch nicht verknden. Den Hauptstdtern stie besonders sauer auf, dass anstelle von ihnen die Bayern eine Wildcard fr die Euroleaue bekamen.

Mit ihrer ffentlichen Kritik machten sie sich bei den Bossen der Knigsklasse allerdings keine Freunde. Er habe kein Verstndnis dafr, erklrte Euroleague-Boss Bertomeu. “ALBA Berlin hat in der Vergangenheit zahlreiche Wildcards bekommen”, sagte der Spanier. “Der FC Bayern hat sportlich einfach besser abgeschnitten.”

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