FCB und SVS patzen – Club siegt glücklich in Eltersdorf – FuPa

Die zweite Saisonhälfte in der Regionalliga Bayern hat mit vier Freitagsspielen begonnen. Wegen Platzsperren abgesagt werden mussten die Begegnungen TSV 1860 München II gegen den TSV Buchbach sowie das Match FC Memmingen gegen den TSV 1860 Rosenheim. Am Samstag folgt das Bamberger Gastspiel bei der SpVgg Bayern Hof, die Viktoria aus Aschaffenburg reist zum heimstarken TSV Rain, Tabellenführer Illertissen gastiert in Ingolstadt und die Würzburger Kickers planen den nächsten Heimsieg – gegen den FC Ismaning.


SC Eltersdorf – 1. FC Nürnberg II 1:2 (0:1)
Recht glücklich heimste der Club die drei Punkte im Lokalderby beim SC Eltersdorf ein. Vor 1.028 Zuschauern – trotz strömendem Regen – ging Nürnberg durch Sinan Tekerci nach einem Stellungsfehler der SCE-Innenverteidigung, die sonst nicht allzu viel anbrennen ließ, in Führung (33.). Eine glückliche Führung des technisch überlegenen Club gegen motiviert konternde Eltersdorfer. Robert Mak dann beim zweiten Tor der Gäste erneut mit dem Glück im Bunde, vom Pfosten sprang der Ball in den Kasten (77.). Im direkten Gegenzug war Oliver Seybold auf und davon, ein Querpass auf Rico Röder brachte den schnellen Anschlusstreffer (78.). In den Schlussminuten warf Eltersdorf nochmal alles nach vorne und reklamierte mit der allerletzten Aktion auf Strafstoß. Dennis Weiler wurde von den Beinen geholt, doch der Unparteiische verwehrte dem SCE den Elfer und die Clubberer retteten den knappen Derbysieg über die Zeit.
Schiedsrichter: Matthias Zacher (Nußdorf/Inn) – Zuschauer: 1.028
Tore: 0:1 Sinan Tekerci (33.), 0:2 Robert Mak (77.), 1:2 Rico Röder (78.)
Besondere Vorkommnisse: Nürnbergs Sinan Tekerci rutschte in der 82. Minute nach einem Zweikampf mit dem Kopf in die Werbebande und musste nach einer kurzen Bewusstlosigkeit mit dem Sanka zur Behandlung ins Krankenhaus
gebracht werden.

FC Augsburg II – FC Bayern München II 2:2 (0:1)
Mit Ach und Krach retteten die Bayern-Amateure den glücklichen Zähler im Augsburger Rosenaustadion über die Zeit. Dabei begann die Partie noch ganz nach dem Geschmack von Gästecoach Mehmet Scholl: Bastian Fischer, Pierre Emil Höjbjerg und Lukas Grill verpassten das 0:1, ehe Tobias Schweinsteiger, der wenig später verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, nach klasse Vorarbeit von Mitchell Weiser der Führungstreffer gelang (15.). Doch danach übernahm der FCA das Kommando und reklamierte durch Patrick Wurm Foulspiel im gegnerischen Sechzehner. Nach dem Seitenwechsel erwischten die Bayern die Augsburger erneut eiskalt: Dale Jennings versenkte die Kugel nach wenigen Sekunden flach ins linke Toreck (46.). Sascha Mölders (50.) und Thomas Rudolph per indirektem Freistoß (82.) brachten den Schwaben noch den hochverdienten Ausgleich. Der Siegtreffer wollte dem FCA aber nicht mehr gelingen.
Schiedsrichter: Stefan Bloch (Grafenau) – Zuschauer: 800
Tore: 0:1 Tobias Schweinsteiger (15.), 0:2 Dale Jennings (46.), 1:2 Sascha Mölders (50.), 2:2 Thomas Rudolph (82.)

SV Seligenporten – SpVgg Greuther Fürth II 1:2 (1:0)
Zunächst sah es so aus, als sollte der Tabellenzweite seine Sieges-Serie ausbauen können. Bernd Rosinger scheiterte zwar mit einem Strafstoß an Torhüter Mario Miltner, aber der Nachschuss saß zum 1:0 (18.). Da die Gäste auch noch Gelb-Rot gegen Profispieler Tayfun Pektürk hinnehmen mussten, spielten die Kleeblätter früh mit zehn Mann (17.). In Unterzahl zeigte die Gästeelf aber eine beachtliche Leistung, die am Ende zum Sieg reichte. Felix Klaus, Neffe von Schweinfurts Trainer Gerd Klaus, und Thomas Pledl trafen für die Mittelfranken in diesem Nachbarschaftsduell zum knappen Sieg. Seligenporten agierte oft viel zu ungenau vorm gegnerischen Tor und musste die letztlich in Ordnung gehende zweite Saison-Heimpleite nach zuvor sechs Heimsiegen in Serie hinnehmen.
Schiedsrichter: Markus Pflaum (Dörfleins) – Zuschauer: 300
Tore: 1:0 Bernd Rosinger (18.), 1:1 Felix Klaus (65.), 1:2 Thomas Pledl (69.)
Gelb-Rot: Tayfun Pektürk (17./SpVgg Greuther Fürth II/Reklamieren und Handspiel)
Besondere Vorkommnisse: Bernd Rosinger (SV Seligenporten) scheitert mit Handelfmeter an Torwart Mario Miltner (18.)

SV Heimstetten – VfL Frohnlach 2:1 (1:1)
Recht ausgeglichen verlief die erste Halbzeit im Heimstettner Sportpark gegen den VfL Frohnlach – Marco Bläser per tollem Distanz-Schlenzer (32.) und Tayfun Özdemir nach Steilpass in die Spitze sorgten für die Tore. Doch dann gingen in Heimstetten die Lichter aus. Totalausfall der Flutlichtanlage, die erst nach rund 30 Minuten wieder hochgefahren werden konnte und einen verspäteten Beginn der zweiten Spielhälfte auslöste. Danach zeigten sich die Hausherren engagierter und stellten nach einer Ecke von Kapitän Christoph Schmitt durch einen Kopfball von Sebastian Paul auf 2:1 (58.). Marco Bläser vergab dann noch eine Großchance für den SVH, Frohnlachs Sinan Bulat setzte einen Kopfball an den Pfosten. Zu diesem Zeitpunkt waren die Oberfranken bereits personell dezimiert: Sebastian Hofmann sah nach zwei gelb-würdigen Fouls binnen acht Spielminuten die Ampelkarte (78.). Der knappe Heimsieg des SVH ging vollauf in Ordnung, weil sich die Oberbayern in Halbzeit zwei steigerten und Frohnlach vorm Tor alles in allem zu harmlos agierte.
Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach) – Zuschauer: 250
Tore: 1:0 Marco Bläser (32.), 1:1 Tayfun Özdemir (42.), 2:1 Sebastian Paul (58.)
Gelb-Rot: Sebastian Hofmann (78./VfL Frohnlach/wiederholtes Foulspiel)
Besondere Vorkommnisse: Die Partie musste nach einem Flutlichtausfall zur Halbzeitpause für rund 30 Minuten unterbrochen werden.


Vorschau – die Samstagsspiele:

SpVgg Bayern Hof – FC Eintracht Bamberg
Dieses oberfränkische Derby, die Neuauflage des Eröffnungsspieles, sorgt nicht nur für großes Interesse bei den Fans, es ist auch ein Schicksalspiel für beide Vereine. Die SpVgg Bayern Hof steht inzwischen abgeschlagen und festgenagelt am Tabellenende. Jeder Anhänger im Hofer Land fragt sich: Wann kommt endlich die Wende zum Besseren? Inzwischen ist es nämlich egal, wie der Gegner heißt. Es müssen Punkte her, dass weiß jeder, auch Trainer Norbert Schlegel, der ja über Monate hinweg Personalsorgen zu verkraften hatte, was Auslöser für die jetzige Situation gewesen ist. Auch beim FC Eintracht Bamberg hat Coach Petr Skarabela einige Sorgenfalten auf der Stirn. Vor allem auswärts kann sein Team oft nicht das vorhandene Potential abrufen. “Wir zeigen daheim und auswärts zwei Gesichter”, sagt Skarabela. Zuletzt mussten die Domstädter ein deutliches und bitteres 2:5 beim FC Augsburg II hinnehmen. Einzig erfreulich: Die Bamberger erzielten ihre beiden Tore in Unterzahl. Im Tor muss Skarabela umbesetzen, weil Stammkraft Oliver Scheufens wegen seiner roten Karte in Augsburg gesperrt ist. “In diesem Derby geht es nicht darum, ein schönes Spiel abzuliefern, sondern es geht schon jetzt um den Klassenerhalt. Wir müssen unsere Defensivarbeit unbedingt verbessern, dem Gegner keinen freien Raum zulassen. Es muss von der ersten Minute an gefightet werden, nur so können wir bestehen. Solche Derbyspiele haben eine eigene Dynamik und wir wollen endlich auswärts erfolgreich sein”, sagt Bambergs Coach Petr Skarabela.

  • Ausfälle: Beim FC Eintracht fehlen Stefan Karl (Bänderriss im Knie), Markus Fischer (Aufbautraining), Tobias Seifert (Aufbautraining), Florian Muckelbauer (Schulteroperation) und Oliver Scheufens (Rotsperre).

FC Würzburger Kickers – FC Ismaning
Fußball-Euphorie herrscht auf dem Würzburger Dallenberg. Nach drei Unentschieden konnten die Kickers das Spiel des Jahres gegen den FC Bayern München II vor 5.800 Zuschauern mit 2:1 gewinnen. Da macht Fußball richtig Spaß und der Kickers-Sieg war Gesprächsthema Nummer eins in der unterfränkischen Bezirkshauptstadt. Platz sieben bedeutet das aktuell für die Wirsching-Elf, die nach dem doppelten Aufstieg auf einer Erfolgswelle schwebt. Nun kommt der FC Ismaning, Nummer 13 der Tabelle. Kickers-Trainer Dieter Wirsching sagt vor diesem Duell: “Wir wollen unsere erfolgreiche Hinrunde spiegeln. Da haben wir mit der unglücklichen Niederlage in Ismaning Aufholpotenzial, um uns ein Polster zu verschaffen. Ismaning hat sich bisher auswärts stabil präsentiert und musste nur eine Auswärtsniederlage einstecken. Eine interessante Aufgabe erwartet uns.”

  • Ausfälle: Die Gastgeber haben keine Verletzten zu beklagen, allerdings sind Nicolas Wirsching, Ricardo Borba und Jo Mensah alle wegen der fünften gelben Karte gesperrt.

FC Ingolstadt 04 II – FV Illertissen
Zehnter ist der FC Ingolstadt 04 II und das mit aufsteigender Formkurve. Die möchte die Elf von Chefanweiser Joe Albersinger am Samstag gegen den weiter amtierenden Spitzenreiter FV Illertissen fortsetzen, was schwer genug wird. Aber die Gäste aus dem Allgäu zeigten sich zuletzt alles andere als sattelfest, mussten auch mit Negativerlebnissen umgehen. Zwei Siege und zwei Unentschieden gab es für die Gäste zuletzt. “Zum Start der Rückrunde wartet mit dem FC Ingolstadt 04 II eine sehr schwierige Aufgabe auf uns, da Ingolstadt über eine qualitativ sehr gut besetzte Mannschaft verfügt”, hält sich Holger Bachthaler, Trainer des FV Illertissen, zurück. Die Allgäuer benötigen aber wohl einen Sieg, um den Platz an der Sonne behaupten zu können.

  • Ausfälle: Marc Hämmerle (Magendarmgrippe), Manuel Strahler (Oberschenkelprellung), Thorsten Rinke (Aufbautraining), Simon Zweifel (Kreuzbandriss) und Benjamin Huber (Aufbautraining) stehen dem FV Illertissen nicht zur Verfügung.

TSV Rain/Lech – SV Viktoria Aschaffenburg
Abwärtstrend gestoppt, das ist de Hauptsache aus Sicht des TSV Rain am Lech. Die Schwaben haben nach fünf Spielen ohne Sieg mit nur einem Punkt mit dem 2:0 über die SpVgg Greuther Fürth II endlich wieder einen Sieg feiern können. Damit sind die Kicker aus der Blumenstadt wieder auf Platz zwölf geklettert. TSV-Trainer Tobias Luderschmid versteht sein Handwerk, hat Ruhe gepredigt: “Das haben wir in vermeintlich kritischen Situationen in der Vergangenheit immer so gehalten. Es war unter der Woche klar erkennbar, dass uns der Sieg gegen Fürth wieder Auftrieb gegeben hat. Jetzt gilt es, das zweite Heimspiel in Serie zu nutzen und nachzulegen.” Viktoria Aschaffenburg sind absolut happy nach dem 4:1-Erfolg über den Spitzenreiter FV Illertissen. Nun gilt es nachzulegen für das Team von Coach Antonio Abbruzzese. “Rain ist ein wahnsinnig heimstarker Gegner, trotzdem fahren wir dorthin um zu gewinnen. Wir müssen die Aggressivität des Gegners aufnehmen und erst darüber hinaus unser Spiel aufziehen”, so Abbruzzese vor dem Duell des Tabellenwölften gegen den Elften.

  • Ausfälle: Alex Egen (Aufbautraining), David Englisch (Zerrung), Andi Götz (Aufbautraining), Sascha Jöckel (Muskelfaserriss) und Bernd Taglieber (Knie-OP) fehlen beim TSV. Erstmals seit langem kann Trainer Antonio Abbruzzese personell fast aus dem Vollen schöpfen. Der Italiener muss lediglich auf den Langzeitverletzten Marcello Fiorentini (Bänderriss) verzichten. Wenn der Mannschaftsbus am frühen Samstagmorgen die rund 270 Kilometer in Angriff nimmt, werden auch die zuletzt gesperrten Markus Horr und Michael Ulbricht sowie der Verletzte Fnan Tewelde wieder mit dabei sein. Markus Brüdigam, Daniel Cheron und Matthias Bienek hatten bereits in der Vorwoche gegen Illertissen ihr Comeback gefeiert.


Vorschau – die Freitagsspiele:

SC Eltersdorf –1. FC Nürnberg II
Derby in der Nürnberger Metropole: Der SC Eltersdorf ist Gastgeber für den 1. FC Nürnberg II, der am Dienstag sein verlegtes Heimspiel gegen den SV Heimstetten etwas überraschend mit 1:2 verlor. Die Club-Amateure verpassten damit den Sprung auf Platz drei. Nun will die U23 des Bundesligisten schnell wieder in die Spur kommen. “So ein Spiel wie gegen Heimstetten kann mal vorkommen. Die Mannschaft hat nicht schlecht gespielt, konnte sich aber vor dem Abschluss nicht entscheidend durchsetzen”, sagt Nürnbergs Trainer Michael Wiesinger. Die Gastgeber stehen weiter gehörig unter Druck, denn die Preis-Elf möchte es vermeiden auf einem Platz in der Abstiegszone zu überwintern. Aber dazu muss das Derby gewonnen werden. “Wir konnten unsere Negativserie mit dem 1:1 gegen 1860 Rosenheim stoppen und das war für uns alle sehr wichtig. Mit dem 1. FC Nürnberg II kommt natürlich ein großes Kaliber zu uns, denn sie sind sehr spielstark und technisch sehr gut ausgebildet. Daher müssen wir alles in dieses Spiel schmeißen was wir haben, um vielleicht eine Sensation zu schaffen”, sagt der Eltersdorfer Trainer Ludwig Preis.

  • Ausfälle: Tobias Strauß (Kreuzbandriss), Tobias Herzner (Kreuzbandriss), Nicolas Esparza (Bänderdehnung), Michael Jonczy (Bänderriss) und Necati Güler (Aufbautraining) sind beim SC Eltersdorf außer Gefecht. Beim “kleinen Club” sind Benjamin Uphoff, Daniel Diroll, Andi Möbius (alle im Aufbautraining), Torwart Alexander Stephan (Knieoperation) und Torwart Patrick Rakovsky (Profi-Abstellung) nicht dabei.

SV Heimstetten – VfL Frohnlach
Wegen des Todes des Heimstettner Feuerwehrkommandanten – die Trauerfeier findet am Samstag statt – erklärte sich der VfL Frohnlach bereit, diese Partie auf Freitag vorzuziehen. Die Mannschaft der Gastgeber hat nach dem überraschenden 2:1-Sieg beim 1. FC Nürnberg II trainingsfrei bekommen: “Wir treffen uns erst wieder am Freitag zum Spiel gegen den VfL Frohnlach”, teilt Heimstettens Trainer Rainer Elfinger mit. “Das haben sich alle verdient.” Dass es kürzlich einen Trainerwechsel in Frohnlach gab, schmeckt Elfinger nicht, denn die Formation des VfL steckt für den Gegner so voller Fragezeichen. Elfinger spricht von einem “schweren Heimspiel”. Jeder erwarte jetzt einen Heimsieg, aber das sei beileibe kein Spaziergang. Der Coach bringt es auf den Punkt: “Sicher können wir gegen Frohnlach gewinnen, aber dazu muss jeder seine Leistung bringen.” Andreas Schöll betont vorm Gastspiel in Oberbayern: “Uns steht eine schwere Aufgabe in Heimstetten bevor. Heimstetten hat die letzten Aufgaben erfolgreich gemeistert und strotzt vor Selbstbewusstsein. Auf der anderen Seite freuen wir uns nach einer Woche Spielpause wieder spielen zu dürfen und werden versuchen uns so gut wie möglich zu verkaufen, um Rückenwind für die restlichen Spiele in diesem Jahr zu bekommen.”

  • Ausfälle: Beim SV Heimstetten sind  Valentin De La Motte (Rekonvaleszent nach Operation wegen Trommelfellriss) und Daniel Heigermoser (Syndesmoseband) definitiv nicht an Bord. Am Dienstag in Nürnberg II verletzte sich Lennart Hasenbeck, er dürfte sich einen Handbruch zugezogen haben. Daniel Steimel könnte sich eine Muskelfaserriss zugezogen haben, musste verletzt ausgewechselt werden. Markus Sokotowski (Aufbautraining), Jakob Engelmann (beruflich verhindert), André Jeschke (krank) Ertan Sener (beruflich verhindert) und Christian Beer (Rückenprobleme) fehlen beim VfL.

FC Augsburg II – FC Bayern München II
Zwei U23-Teams stehen sich in der Rosenau gegenüber. Der Vorletzte empfängt den Dritten, der FC Augsburg II tritt gegen den FC Bayern München II an. Drei Spiele in Folge hat der FC Augsburg II nicht verloren, hat sieben Punkte geholt und sich vom letzten Platz absetzen können. 10:2 Tore erzielten die Augsburger in ihren beiden letzten Heimspielen. Damit sind die Münchner gewarnt, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die U23 des Rekordmeisters hat zweimal nicht gewonnen, auf das 1:1 im Spitzenspiel gegen den SV Seligenporten folgte die 1:2-Niederlage bei den Würzburger Kickers. Dennoch steht die Mannschaft von Trainer Mehmet Scholl noch auf dem dritten Platz, weil auch die Konkurrenz schwächelte. Nun heißt es aber für die “kleinen Bayern” wieder einen Sieg zu landen, um im Meisterschaftsrennen hellwach zu bleiben. Bayerns Kapitän Stefan Buck, der früher beim FCA spielte, gibt die Marschroute vor: “Wir wollen in Augsburg mit einem Sieg in die Rückrunde starten.”

  • Ausfälle: Bei den “kleinen Bayern” fehlen die beiden langzeitverletzten Lukas Raeder und Sebastian Dreier (beide Kreuzbandriss). Bei Tobias Schweinsteiger sieht es nicht gut aus, er ist durch eine Lungenentzündung arg geschwächt. Auch Trainer Mehmet Scholl hat die Grippe erwischt.

SV Seligenporten – SpVgg Greuther Fürth II
Richtig oben festgesetzt hat sich der SV Seligenporten auf Platz zwei, der noch Chancen auf die Halbzeitmeisterschaft hat. Im Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth II will die Wettberg-Equipe keine Schwäche zeigen, will in der MAR-Arena einen weiteren Sieg einfahren. Die Klosterer würden mit einem weiteren Dreier das Dutzend Siege vollmachen. “Wir wollen unsere gute Heimbilanz gegen die spielstarken Gäste ausbauen und gehen optimistisch in dieses schwere Spiel. Denn den Gegner sollten wir nicht am Tabellenstand messen”, sagt Seligenportens Chefanweiser Karsten Wettberg. Wechselhaft präsentieren sich in den letzten Wochen die Youngster von Trainer Konrad Fünfstück. Mal ein Sieg, dann wieder eine Niederlage oder ein Unentschieden, die Konstanz fehlt der Bundesliga-Reserve. Im Hinspiel gelang den Fürthern ein 0:0, ein Remis wäre für die Gästen sicher kein schlechtes Ergebnis. In die gleiche Kerbe schlägt SpVgg-Coach Konrad Fünfstück: “Der SV Seligenporten ist eine spiel- und kampfstarke Mannschaft, die sich in der neuen Regionalliga zu einem Spitzenteam entwickelt hat. Unser junges Team will in der Oberpfalz engagiert auftreten und an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen.”

  • Ausfälle: Den Kleeblättern fehlen Florian Bichler (Aufbau nach Reha) und Matthias Katerna (Entzündung am Schienbein).

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