FC Bayern besiegt Bamberg – Kaum zu glauben

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Die Basketballer des FC Bayern gewinnen in einer verrückten und spannenden Partie mit 77:69 bei Titelverteidiger Bamberg und stehen damit im Berliner Top4-Turnier um den deutschen Pokal. Die Baskets verlieren das Spiel bereits in der ersten Hälfte, die Münchner zeigen sich am Ende nervenstark.

Wolfgang Heyder und Marko Pesic werden keine dicken Freude mehr werden in diesem Jahrhundert, die beiden Manager erfüllen die noch junge Feindschaft zwischen den Basketballern der Brose Baskets aus Bamberg und dem FC Bayern vorbildlich mit Leben. Ohne wirkliche Konversation verfolgten die beiden das Pokal-Viertelfinale ihrer Teams, obwohl sie in Höhe der Mittellinie nur ein Meter trennte.

Vielleicht verschlug es ihnen aber auch nur die Sprache bei dem, was sie vor sich auf dem Parkett sahen. Bambergs Patron Heyder litt vor der Pause, als werde da soeben sein Lebenswerk begraben, in tiefe Falten legte er seine hohe Stirn. Und Marko Pesic konnte sowieso nicht reden, mit diesem breiten Grinsen.

Die jeweiligen Emotionen waren angemessen, denn die Bayern feierten mit dem am Ende noch sehr knappen, aber nicht unverdienten 77:69 (45:22) in der ausverkauften Bamberger Arensa den unbestritten größten Sieg in ihren bald zwei Jahren als vermögender Erstligist. Die Bamberger wiederum sind fürs Erste enttrohnt als nationaler Seriensieger aller Klassen.

Dreimal hintereinander haben sie zuletzt das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions Cup gewonnen – in diesem Jahr kann ihnen das nicht mehr gelingen. An der Pokalendrunde der besten vier Teams in Berlin nehmen neben den Gastgebern, Ulm und Quakenbrück die Bayern teil.

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Die Bayern begannen hochkonzentriert und gingen sofort in Führung. Coach Svetislav Pesic vertraute der in der Vorwoche bevorzugten Starting Five mit Steffen Hamann als Spielmacher und Demond Greene auf dem Flügel. Beide hatten beim knappen Erfolg in der Liga gegen Abschiedskandidat Frankfurt die krankheitsbedingten Ausfälle von Tyrese Rice und Brandon Thomas für Reklame in eigener Sache genutzt und entscheidende Punkte erzielt. Zugleich sind beiden Routiniers exzellente Verteidiger – und mit der aggressiven Münchner Manndeckung hatten die Baskets große Probleme.

Drei Angriffe, zwei Fehlpässe, diese Ungenauigkeit zu Beginn zeugte gleich vom Druck, der in diesem Derby auf dem Favoriten lastete. Die Bayern überzeugten mit sicherem Positionsspiel, das vor allem Chevon Troutman veredelte. Sein Dreier zum 7:3 gab die Richtung vor, 20:9 führten die Gäste nach sechs Minuten nach einem weiteren Dreier, diesmal von Rice.

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