n dem muslimischen Land waren die Idbihis fast die Einzigen, die das christliche Fest überhaupt feierten. „Es war schon komisch früher, aber meine Mutter wollte Weihnachten nicht aufgeben, nur weil wir in Marokko wohnten.“ Mutter Karin, die mit Idbihis Vater in Marokko lebt, ist für zwei Wochen zu Besuch und kümmert sich um die Weihnachtsgans, die nach der Bescherung aufgetischt wird. Auch ein paar Plätzchen hat sie gebacken: „Die Kinder stehen auf die Süßigkeiten, ich halte mich lieber zurück“, sagt Idbihi, der den Leckereien zugunsten seines durchtrainierten Körpers widerstehen will.
Und die Geschenke? „Der Große wünscht sich ein Fahrrad, das bekommt er auch. Und Khalil ist gerade in der Autophase, er spielt gerne mit den kleinen Flitzern. Er kann sich über ein paar neue Spielzeug-Autos freuen.“ Idbihis jüngster Sohn Sami ist gerade zweieinhalb Monate alt – für ihn gibt es ein Stofftier.
Einen Korb brauchen sich die kleinen Idbihi-Jungs nicht mehr zu wünschen, so einer hängt längst im Kinderzimmer. Dort spielen Malik und Khalil immer die Partien der Bayern nach. „Sie streiten sich immer drum, wer den Papa nachahmen darf“, sagt Idbihi. Er genießt nun die Familienzeit. Auf dem Parkett steht er wieder schnell genug.