Fahrradklima in Regensburg bleibt trüb

Wie fahrradfreundlich sind Deutschlands Städte? Am Donnerstag wird der ADFC-Fahrradklima-Test vorgestellt.  Foto: mt

Wie fahrradfreundlich sind Deutschlands Städte? Am Donnerstag wird der ADFC-Fahrradklima-Test vorgestellt. Foto: mt

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Regensbug Im Fahrradklima-Test des ADFC führt Erlangen nach einem Zeitungsbericht die Liste der Städte mit 100 000 bis 200 000 Einwohnern an. Es folgen Oldenburg und Ingolstadt. Regensburg landet bei den Bayerischen Städten zwischen 100 000 und 200 000 Einwohnern auf Platz vier von fünf. Das geht aus den Testergebnissen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs hervor, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurden.

Demnach bleibt Münster Deutschlands fahrradfreundlichste Stadt mit mehr als 200 000 Einwohnern, gefolgt von Karlsruhe und Freiburg.

Im bundesweiten Vergleich steht Regensburg jetzt auf Rang 22 von 37 Städten. „Im Gesamturteil hat sich Regensburg im Wesentlichen auf seiner Position gehalten“, sagt Martin Jobst, Vorstand es ADFC Bayern. Es gäbe keine wesentlichen Abweichungen nach oben oder unten im Vergleich zu der letzten Befragung vor zwei Jahren. Andere Städte in Bayern hätten sich hingegen deutlich verbessern können.

Insgesamt wurden beim Fahrrad-Klimatest 468 Städte bewertet. Darunter befinden sich alle Großstädte und nahezu alle Städte mit mehr als 50 000 Einwohnern. In Bayern wurden 58 Städte und Gemeinden bewertet. Darunter auch alle Städte mit mehr als 50 000 Einwohnern. In Regensburg gab es dabei eine deutliche Steigerung der Teilnehmerzahlen. 1006 Radfahrer haben sich vor Ort an der Befragung beteiligt. „Für eine Stadt in dieser Größenordnung ist das eine ganze Menge“, sagt Jobst. „Das Interesse der Einwohner ist da.“ Auch die Stadt selbst hatte für den Klimatest geworben. Die Behörden müssen jetzt bei den 27 Einzelfragen mit dem ADFC Regensburg in die Detail-Bewertung gehen und klären, wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Für Freitag ist bereits eine Presskonferenz mit Planungsreferentin Christine Schimpfermann und Klaus Wörle vom ADFC Regensburg angesetzt.

In der Gesamtbewertung erhielt Regensburg die Note 3,90 (es wurden Noten von eins bis sechs vergeben). „Wenn man es in Schulnoten ausdrückt, ist das natürlich nicht überragend“, sagt Jobst. Bei einzelnen Fragen wurden aber durchaus auch gute Noten erzielt. So wird die Erreichbarkeit des Stadtzentrums mit 2,5 bewertet oder das zügige Fahren in der Stadt mit 2,9. Großen Handlungsbedarf sehen die Radfahrer noch bei der Führung des Radverkehrs an Baustellen. Dieser Aspekt wurde sehr negativ mit der Note 5,0 bewertet. Auch die Ampelschaltungen in Regensburg wurden mit der Note 4,8 sehr schlecht bewertet.

Der ADFC-Test wurde zum sechsten Mal erstellt. Dazu wurden im Herbst mehr als 100 000 Radfahrerinnen und Radfahrer in der Bundesrepublik zur Fahrradfreundlichkeit ihrer Heimatstadt befragt. (dpa/mt)

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