«Real Madrid und Arsenal wäre ein Traumlos», sagt Fabian Frei. Dieser Wunsch wird sich für den Basler Mittelfeldspieler nicht erfüllen, da beide Teams im gleichen Topf sind. Wichtig ist Frei, «dass wir nicht wieder in den Osten müssen, den haben wir jetzt abgeklappert. Zudem tönt eine laut abgespielte Champions-League-Hymne beim Einmarsch in England einfach schöner als etwa bei Schneefall in der Ukraine.» Ein «Horror-Los» wäre laut Frei ein Duell mit einem anderen FCB – Bayern und Barcelona.
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Basel – Ludogorez
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Sowohl die Bayern (mehrfach) als auch Barcelona haben sich im St. Jakob-Park bereits vorgestellt. Gegen Messi, Xavi, Schweinsteiger und Co. durften sich die Königsklasse-Helden bereits messen. Das Wunschlos der meisten rotblauen Protagonisten, dass am Donnerstag (ab 17.45 Uhr live bei 20 Minuten) im Grimaldi Forum in Monaco ermittelt wird, betrifft aber auch ein spanisches Team.
Eine Audienz bei den Königlichen
Fast alle beim FCB erhoffen sich, einmal gegen Real Madrid antreten zu können. Goalie Yann Sommer und Verteidiger Philipp Degen nennen die Spanier blitzartig als Wunschgegner. Präsident Bernhard Heusler gibt sich nur zuerst diplomatisch: «Es darf jedes Team sein.» Doch danach fügt auch der Chef an: «Aber persönlich würde ich mich sehr über Real Madrid freuen.» Einzig Neuzugang Giovanni Sio tanzt etwas aus der Reihe: «Chelsea war immer ein Traum von mir.» Den haben sich seine Teamkollegen aber halt schon im Mai beim Halbfinal in der Europa League erfüllt.
Die Kugeln mit den Namen der 22 direkt qualifizierten Teams und die der 10 Mannschaften, die sich über die Playoffs qualifiziert haben, werden in vier Töpfe aufgeteilt. Die Aufteilung erfolgt aufgrund der Punkte im Uefa-Ranking (Basel: Platz 35). Jeweils ein Team aus jedem Topf wird in eine der acht Gruppen gelost. Mannschaften aus dem gleichen Land können in der Gruppenphase nicht aufeinander treffen. Ein Computer ermittelt am Ende die genauen Positionen der Gruppen-Teilnehmer und damit die Reihenfolge der Heim- und Auswärtsspiele.