Bundesliga Eintracht Bayern – Druck und nichts dahinter

Das erhoffte Spektakel ist ausgeblieben, aber dank Franck Ribery und David Alaba hat Bayern München am Samstag den zehnten Sieg im elften Bundesligaspiel eingefahren. Mit dem 2:0 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt hält der Rekordmeister an der Tabellenspitze die Konkurrenz weiter auf Distanz. Ribery hatte in der 43. Minute für die Führung gesorgt, Alaba sorgte nach der Pause per Foulelfmeter für die Entscheidung (76.).

Die Eintracht, die zuvor schon die Europa-League-Teilnehmer Leverkusen und Hannover besiegt und dem Meister aus Dortmund ein Unentschieden abgetrotzt hatte, bereitete den Münchner vor 71.000 Zuschauer allerdings viel Mühe. Dem Rekordmeister fehlte gegen einen gut geordneten Gegner die Leichtigkeit, mit der er in der Champions League am Mittwoch den OSC Lille 6:1 abgefertigt hatte.

Bayern behauptet Vorsprung – Siege für S04 und BVB






David Alaba hat mit seinem Elfmetertor den Bayern-Sieg gesichert. Foto: Peter Kneffel

Partystimmung auf Schalke: Roman Neustädter (l) und Kyriakos Papadopoulos feiern den 1:1-Ausgleich gegen Bremen. Foto: Federico Gambarini

Anschließend drehte Julian Draxler mit seinem 2:1 die Partie zugunsten der Gastgeber. Foto: Federico Gambarini

Die Dortmunder jubeln mit Torschütze Marco Reus (2.v.l) über die Führung in Augsburg. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Paul Scharner vom HSV holte sich bereits in Halbzeit eins Gelb-Rot bei Schiedsrichter Günter Perl ab. Foto: Patrick Seeger

Bayerns Franck Ribéry lässt sich nach seinem Tor gegen Eintracht Frankfurt feiern. Foto: Peter Kneffel







„Man kann nicht immer sechs Tore schießen“, räumte Trainer Jupp Heynckes beim Sender Sky ein. „Es ist immer wieder schwierig, den Schalter von der Champions League auf die Bundesliga umzulegen. Aber die Eintracht hat auch ein gutes Spiel gemacht.“

Wer sind die nächsten Gegner? Der Saison-Spielplan der 1. Fußball-Bundesliga.

Bei den Frankfurtern haderte man etwas mit der Niederlage. „Wir haben die Bayern unter Druck gesetzt und versäumt, das Tor zu machen“, erklärte Mittelfeldspieler Stefan Aigner. Und Keeper Kevin Trapp sagte: „Heute wäre mehr drin gewesen.”

Occean und Müller fehlen

Bei den Bayern kehrte der beste Torschütze der bisherigen Saison, Mario Mandzukic, nach auskurierter Erkältung in den Kader zurück, aber nicht in die Mannschaft. Nach seinen drei Toren gegen Lille durfte Claudio Pizarro auch gegen Frankfurt von Anfang an stürmen. Auch die Münchner Nummer zwei in der Torjägerliste, Thomas Müller, saß zunächst auf der Bank. Er musste seinen Platz für Toni Kroos räumen. Außerdem fehlte Luiz Gustavo noch immer wegen einer Muskelverhärtung. Die Position neben Bastian Schweinsteiger im defensiven Mittelfeld nahm deshalb wie am Mittwoch Javier Martinez ein. Bei den Hessen ersetzte in Angriff Karim Matmour den außer Form befindlichen Olivier Occean.

Die erste gute Gelegenheit bot sich dem Tabellenführer in der 9. Minute nach einem blitzschnellen Vorstoß von Kroos. Dessen Querpass landete bei Arjen Robben, aber dem Niederländer erging es wie bei seinen Großchancen drei Tage zuvor gegen Lille: Er traf das Tor nicht.

Dieses Mal wog der Fehlschuss von Robben aber etwas schwerer, denn der Gegner am Samstag verstand es, das Kombinationsspiel der Bayern immer wieder zu stören, den Gegner bereits in der eigenen Hälfte zu attackieren und somit die Zuspiele zu unterbinden. Die Eintracht agierte nicht nur kompromisslos in den Zweikämpfen, sondern spielte auch immer wieder frech nach vorne.

Van Buyten ersetzt Boateng

Es dauerte bis zu 25. Minute, ehe die Münchner wieder in eine gute Schussposition kamen. Schweinsteiger traf allerdings den von Ribery zurückgelegten Ball nicht richtig. In der Schlussphase der ersten Halbzeit wurde es dann zum ersten Mal turbulent vor dem Frankfurter Tor. Zuerst köpfte der in der 32. Minute für den angeschlagenen Jerome Boateng (Adduktorenverletzung) eingewechselte Daniel van Buyten aus kurzer Distanz ins Tor (42.), doch Schiedsrichter Marco Fritz aus Korb entschied auf Abseits. Eine Minute später passierte es dann doch: Martinez spielte quer zu Ribery, und der Franzose schob den Ball aus fünf Metern zum 1:0 für den FC Bayern ins Tor

Die Eintracht verlor den Mut nach dem Rückstand nicht und hätte zu Beginn der zweiten Halbzeit beinahe den Ausgleich erzielt, beim Kopfball von Soares Anderson rettete für die Münchner die Querlatte (50.). Danach waren wieder die Münchner an der Reihe. Kroos vergab nach Riberys Zuspiel (55.), Trapp parierte einen Schuss von Pizarro (56.). Zehn Minuten später köpfte van Buyten den Ball knapp neben das Tor. In der 76. Minute machte Alaba alles klar. Nach einem Foul von Vadim Demidow an Schweinsteiger verwandelte der Österreicher den fälligen Strafstoß zum 2:0. Kurz darauf vergab wieder einmal Robben aus bester Position. (dapd)

Eintracht unterliegt Bayern 0:2






Armin Veh hatte sich vielleicht etwas mehr als nur Verärgerung gedacht.

Foto: dapd

Und Jupp Heynckes hatte ganz bestimmt nicht die geringste Lust auf ein ärgerliches Spiel.

Foto: dapd

Der Herr Sportdirektor Matthias Sammer hatte zweifelsfrei keine Lust auf einen ärgerlichen Samstagnachmittag.

Foto: dapd

Aber Sammer hat auch die Bundesliga-Historie ausreichend studiert. Demnach gilt: Manchmal… manchmal sorgt Frankfurt für Überraschung unter Münchnern.

Foto: dapd

Aber aus Ärgern und Überraschen wurde nichts an diesem Tag. Die Eintracht rackerte redlich… und die Bayern schossen zwei Tore.

Foto: REUTERS

War nichts heute. Sorry, Leute!

Foto: AFP

Ärgern wollten sie die Bayern. Kein allzu hoch gestecktes Ziel für die Männer vom Main. Die Diva von der Isar ist für Ungemach immer recht anfällig. Das hält den FC Bayern München aber selten davon ab, dann doch genügend Bälle ins gegnerische Netz zu schieben. Und so lief das dann auch am 10. November ab…

Foto: Bongarts/Getty Images







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