Bienen halten im Jahreslauf

Wie werde ich Imker? Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen, wie hoch ist der Kostenfaktor bei der Imkerei und was muss ich wissen in puncto Bienenhaltung im Jahreslauf? Die Imkerei als Hobby ist abwechslungsreich und vielfältig. Zusammenhänge von Naturkreisläufen werden klarer. Um neue Freunde für die Imkerei zu gewinnen, lädt der Kreisverband der Imker Rhön-Grabfeld am Samstag, 22. Februar, um 14 Uhr zu einem Informationsnachmittag in den Gasthof „Zum Schwarzen Adler“ im Freilandmuseum Fladungen ein. Die Einführung in die Imkerei ist kostenlos, Referentin ist Bienenfachwartin Sonja Heinemann.

Zu Zeiten der traditionellen, bäuerlichen Landwirtschaft wurden auf fast jedem Bauernhof Bienen gehalten, blickte die Referentin zurück. Honigbienen waren damals selbstverständlich, die eigenen Bienen reichten aus, um die Felder und das eigene Obst zu bestäuben. Seit der Industrialisierung der Landwirtschaft ab Mitte der 1960er Jahre trat ein Wandel ein. Bauernhöfe wurden größer und spezialisierten sich auf Ackerbau, Obstanbau oder Viehzucht. „Doch wo bleiben die Bienen, die zur Bestäubung von Feldfrüchten und Obst unverzichtbar sind?“, fragt Heinemann. Und fügt an: „Wir müssen für uns sicherstellen, dass auch zukünftig eine flächendeckende Bestäubung gewährleistet ist.“ Ihrer Meinung nach ist es nicht damit getan, einfach mal Bienen in den Garten zu stellen und sich selbst zu überlassen. „In der heutigen stark industriellen Landschaft müssen die Honigbienen gepflegt werden.“ Das heißt, der Imker muss sich ein gewisses Maß an Fachwissen aneignen, damit seine Bienen gesund über das Jahr kommen. Infos dazu gibt’s beim Vortrag.

Anmeldung per E-Mail: sonja-heinemann@web.de oder unter Tel. (0 97 78) 13 90.

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