Bayern Kitzingen will auch beim FC Leinach weiter siegen


FC Leinach – Bayern Kitzingen (0:2; Sonntag, 15 Uhr).

Eins, zwei oder drei – lautete der Titel und das Motto einer Kinder-Spielshow des zweiten deutschen Fernsehens, die einige der heute 30- bis 40-Jährigen noch kennen dürften. Dort ging es darum, sich eben zwischen diesen Positionen zu entscheiden. Wenn es tatsächlich so einfach wäre, zwischen den Feldern hin und her zu hüpfen, bis der legendäre Plopp ertönt – Bayern Kitzingen (3./62) wüsste schon, wo es am Ende stünde.
So belegen sie nach derzeitigem Stand aber die dritte Position hinter Erlenbach und Pettstadt. Selbst in der Hand, noch auf einen der ersten beiden Plätze zu springen, haben es die Kitzinger nur insofern, dass sie ihre drei noch ausstehenden Aufgaben gewinnen.

Mit neun Punkten würden sie dann das Optimale erzielen und in den Startlöchern stehen, falls einer der beiden Führenden wertvolle Punkte lässt.
Erlenbach muss sich dabei mit dem bereits abgestiegenen Unterspiesheim sowie den weiterhin gegen den Abstieg spielenden Höchberg und Gerolzhofen auseinandersetzen. Trotz der großen Unterschiede in der Tabelle ist dies kein allzu leichtes Restprogramm, setzen um den Klassenerhalt kämpfende Konkurrenten in den letzten Spielen doch gerne zuvor versteckte Kräfte frei. Pettstadt trifft an diesem Wochenende auf das ebenfalls schon abgestiegene Oberhaid, muss dann nach Rimpar, alles andere als leicht, und setzt sich zum Schluss mit Augsfeld, das auch noch in der Liga bleiben möchte, auseinander.
Die Bayern werden hoffen, dass Lengfeld schon heute dieser entscheidende Schritt zum Klassenerhalt gelingt, bevor es in einer Woche in Kitzingen gastiert.

Das abschließende Landkreisderby gegen Abtswind steht indes auf einem eigenen Blatt.
Zunächst treten die Kitzinger allerdings am Sonntag in Leinach (9./44) an. “Für sie geht es – in Anführungszeichen – um nichts mehr. Sie sind allerdings eine gefestigte Mannschaft mit guten Strukturen und Einzelspielern. Mit den beiden Kurz-Brüdern und Bufe haben sie gute Leute, die ein Spiel offensiv gestalten und Fehler sofort bestrafen können”, sieht Kitzingens Trainer Wolfgang Schneider eine hohe Hürde.

Leinacher Ausrufezeichen

Mit einem 4:1 bei den Freien Turnern in Schweinfurt setzten die Leinacher nach zuvor elf sieglosen Auswärtsspielen ein Ausrufezeichen. Jedoch ist das Team von Trainer Horst Gensler auf eigenem Platz weitaus schwieriger zu bezwingen.

“Vor allem auswärts ist dies für uns eine schwierige Aufgabe”, spricht Schneider die Heimstärke der Gastgeber an, die im Schnitt drei von vier Punkten zu Hause holten. “Ich hoffe, dass wir dort wieder jene Leichtigkeit von Anfang an auf den Platz bringen, die uns zuletzt fehlte”, spricht er das Manko beim 4:0 über Frammersbach an. Am Ergebnis gab es nicht zu deuteln, doch das Auftreten der Bayern blieb lange Zeit fahrig, der Spielaufbau zerfahren. “Unter dem Strich war wichtig, dass wir gewonnen haben. Das war für uns eine hohe Hürde. Jetzt nehmen wir die nächste Aufgabe an.”

Dabei wollen sich die Bayern nicht selbst im Weg stehen, wie es stellenweise im letzten Heimspiel den Anschein hatte. Unzufrieden über nicht optimale Zuspiele, verärgert über Fehlpässe oder Laufwege, beschäftigten sie sich lange Zeit mehr mit sich selbst als mit dem Gegner.

“Wenn die Dinge so gravierend schief laufen wie in der ersten Halbzeit, schadet es gewiss nicht, wenn es von außen einmal etwas lauter wird”, erklärt Schneider das Einschreiten von Thorsten Götzelmann. Er selbst hielt sich zurück: “Ich bin wohl als der ruhigere von uns beiden bekannt. Wenn einer von uns in so einer Situation an die Seitenlinie geht und lauter wird, reicht das aber auch aus.”
Dem Trainerduo blieb es nicht verborgen, dass ihre Spieler unterschiedlich auf die Tabellen-Konstellation reagieren. Bei einem setzt sie zusätzliche Kräfte frei, bei anderen wirkt sie eher leistungshemmend. “Indem du alle Spieler gleich behandelt, behandelst du jeden eigentlich anders. Daher versuchen wir, auf alle individuell einzugehen.

Durch die verschiedenen Charaktere von Thorsten und mir sollte für jeden Spieler etwas dabei sein”, sagt Schneider.

Gespräche und Training

Gespräche sind also ebenso wichtig wie das gemeinsame Training am Ball. Personell befinden sich die Bayern auf der Höhe. Auch taktisch sind sie auf Leinach vorbereitet: “Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Gegner mit Mann und Maus auf unser Tor anrennen wird. Also muss eine Mannschaft die Initiative übernehmen. Wir wollen gewinnen, also werden wir das sein.” Eins, zwei oder drei – die Bayern bereiten sich beim Saison-Endspurt darauf vor, noch drei Mal ihr Bestes zu versuchen. Platz drei haben sie so gut wie sicher, zwei oder gar eins hängen auch von den Ergebnissen auf anderen Plätzen ab.

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