Bayern dominiert City nach Belieben

Für Bayern München geht es im zweiten Auftritt der diesjährigen Champions-League-Kampagne um die Vormachtstellung in der Gruppe D. Der Titelverteidiger trifft auswärts auf Manchester City. Beide Teams haben ihr erstes Spiel 3:0 gewonnen.


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«Fussball-Europa versucht uns zu jagen», betonte Bayern Münchens Präsident Karl-Heinz Rummenigge vor dem Abflug nach England. Was generell tönt, kann im aktuellen Fall auf Manchester City bezogen werden. Der Premier-League-Verein ist erster Herausforderer des seit 100 Tagen von Pep Guardiola trainierten Triple-Gewinners im Kampf um Rang 1 des Pools. Deshalb sagte Rummenigge, dass «wir das Spiel auf keinen Fall verlieren sollten». Manchester City werde alles versuchen, um die Gruppenphase endlich zu überstehen. 2011 (in der gleichen Gruppe wie Bayern) waren die «Citizens» knapp, 2012 auf klägliche Weise in der Vorrunde gescheitert.

«Schon besser als letztes Jahr»

Manchesters Trainer Manuel Pellegrini forderte die «richtige Antwort», da seine Profis die Generalprobe mit dem 2:3 bei Aston Villa verpatzt hatten. Als Ansatz gilt der klare Sieg im Derby eine Woche davor gegen Manchester United. Beim 4:1 schien erstmals auf, wozu die sehr offensiv aufgestellte Mannschaft Pellegrinis im Optimalfall fähig ist. Unter dem 60-jährigen Chilenen soll City auch international endlich jene Grossmacht werden, von der Besitzer Scheich Khaldoon Khalifa Al Mubarak aus den Vereinigten Arabischen Emiraten seit seinem Einstieg vor fünf Jahren träumt. «Besser als letztes Jahr sind wir definitiv schon», sagte Stürmer Edin Dzeko. Was auch als Seitenhieb gegen Pellegrinis italienischen Vorgänger Roberto Mancini verstanden werden kann.

Seferovic ist mit Real Sociedad gefordert

Nicht nur Bayern München, sondern auch Bayer Leverkusen strotzt durch den besten Bundesliga-Start der Klubgeschichte mit sechs Siegen in sieben Spielen vor Selbstvertrauen. Das 2:4 bei Manchester United zum Auftakt der Gruppe A setzt die «Werkself» für das Heimspiel gegen Real Sociedad aber bereits etwas unter Druck. «Ich erwarte ein hart umkämpftes Spiel. Da müssen wir alle unsere Stärken einbringen und mit hohem Tempo spielen», sagte Captain Simon Rolfes. Der Gegner mit dem Schweizer Stürmer Haris Seferovic hat die letzten sechs Pflichtspiele nicht gewonnen und belegt in der Primera División nur Rang 13. Das Kräftemessen mit den Basken ist für Leverkusen der Mittelteil einer prüfenden Woche. Am Samstag steht das Spitzenspiel gegen Bayern München auf dem Programm. «Das Spiel steht ganz aussen vor, die volle Konzentration gilt der Champions League», versicherte Rolfes.

Vor einer schwierigen Europacup-Aufgabe steht Manchester United. Nach dem schwächsten Saisonstart seit 24 Jahren unter dem neuen Trainer David Moyes (drei Niederlagen in sechs Ligaspielen) muss der englische Meister bei Schachtjor Donezk antreten. Die Ukrainer haben in der Champions League alle drei Heimspiele gegen englische Teams gewonnen: zweimal gegen Arsenal, einmal gegen Chelsea.

Juve und Real mit «einfachen» Aufgaben

Vor lösbaren Aufgaben stehen in der Gruppe B Juventus Turin und Real Madrid. Juventus empfängt Galatasaray Istanbul, das sich nach der Ohrfeige vor zwei Wochen (1:6 gegen Real) vom Trainerwechsel von Fatih Terim zu Roberto Mancini einen Impuls erhofft. Auch Real Madrid gilt gegen den FC Kopenhagen als klarer Favorit. Einen Selbstläufer erwartet Real indes nicht. Sergio Ramos forderte von seinen Teamkollegen mehr Einsatzbereitschaft. Der einzige «Crack» in der Mannschaft sei Cristiano Ronaldo, «alle anderen Profis müssen härter arbeiten», so der spanische Internationale.

(si)

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