Wie der Guardian berichtet, will Arsenal-Trainer Arsene Wenger Gustavo noch in dieser Woche in London begrüssen. Der 26-Jährige soll dann Alex Song, der im vergangenen Jahr von Arsenal zum FC Barcelona gewechselt war, ersetzen.
Bereits am Sonntag hatte die Sun berichtet, dass Arsenal bereit sei, umgerechnet rund 21 Millionen Euro für Gustavo, der in der vergangenen Saison 36 Pflichtspiele für den deutschen Meister absolvierte (vier Tore), an den FC Bayern zu überweisen. Angesprochen auf den Mittelfeldspieler äusserte sich Wenger am Samstag zweideutig: “Es gibt noch nichts konkretes.”
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In München spielt Gustavo beim neuen Trainer Pep Guardiola indes scheinbar keine Rolle mehr. Der Spanier hatte auf einen zentralen defensiven Mittelfeldspieler umgestellt, wo er mit Bastian Schweinsteiger, Javi Martinez und Neuzugang Thiago Alcantara bereits drei Kandidaten hat. Bereits Ende Juni hatte Arsenal bei Bayer Leverkusen wegen Lars Bender angefragt, das Angebot über 23 Millionen Euro wurde allerdings abgelehnt.
Weiter Hoffnung auf Suarez
Zusätzlich zu den Transferbemühungen um Gustavo hat Arsenal auch Luis Suarez vom FC Liverpool nicht aufgegeben. Zwar hatte Liverpools Eigentümer John W. Henry den Stürmer in der vergangenen Woche für unverkäuflich erklärt, dennoch machen sich die Londoner, die zuletzt mit einem Angebot über 46,5 Millionen Euro gescheitert waren, noch Hoffnungen.
Im Guardian heisst es demzufolge, dass man bei Arsenal auf die internen Streitigkeiten zwischen Suarez und dem Klub baut. Der Uruguayer hatte Liverpool zuletzt vorgeworfen, dass Versprechen ihm gegenüber gebrochen worden wären, anschliessend wurde er zum Training der zweiten Mannschaft verbannt.
Demnach soll Arsenal mittlerweile ein drittes Angebot für Suarez vorbereiten. Der 26-jährige Stürmer erzielte in der vergangenen Saison in 33 Liga-Spielen 23 Tore und bereitete elf weitere vor. Allerdings ist er wegen der Biss-Attacke gegen Branislav Ivanovic vom FC Chelsea bis Anfang Oktober in der Premier Leauge gesperrt. Suarez’ Vertrag in Liverpool läuft noch bis 2018.