Aigner vor Wiederwahl als CSU-Chefin in Oberbayern
Sieben Wochen vor der Landtagswahl demonstriert der mitgliederstärkste CSU-Bezirksverband Oberbayern Harmonie an der Spitze

Ilse Aigner (CSU) rechnet mit einem Spitzenergebnis. Foto: Rainer Jensen
Germering (dpa/lby) – Beim Parteitag heute in Germering bei München kann Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner als einzige Kandidatin mit einem Spitzenergebnis bei ihrer Wiederwahl zur Bezirksvorsitzenden rechnen. Die von Parteichef Horst Seehofer zur Hoffnungsträgerin für die CSU in ganz Bayern ausgerufene Politikerin tauscht bei den Wahlen im September ihr Bundestagsmandat gegen einen Sitz im Maximilianeum.
Harmonisch zugehen soll es auf dem Parteitag auch bei der Wahl ihrer vier Stellvertreter. Für den freigewordenen Vizeposten von Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon kandidiert CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt. Eine Gegenkandidatur zeichnet sich ebenfalls nicht ab, wie es aus der Partei heißt. Sozialministerin Christine Haderthauer, die Rosenheimer Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und der Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer sollen ihre Vizeämter unangefochten behalten. Vor den Vorstandswahlen will Seehofer die rund 380 Delegierten auf die heiße Phase des Wahlkampfes einstimmen.
26.07.2013 – 18:44 Uhr